104 Infektionsfälle mit der britischen Virusmutante sind im Kreis Borken bekannt

Coronavirus

Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Borken ist am Freitag abermals gestiegen. Es wurde aber kein weiterer Todesfall gemeldet.

Raesfeld

von Dorstener Zeitung

, 26.02.2021, 13:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Borken ist abermals leicht gestiegen. (Symbolbild)

Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Borken ist abermals leicht gestiegen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Im Kreis Borken sind derzeit 478 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Bislang sind im Kreisgebiet 104 Infektionsfälle mit der britischen Virusmutante bekannt. 39 dieser Personen sind inzwischen wieder gesundet und nach Testung aus der Quarantäne entlassen. Das heißt, es sind derzeit 65 aktive Fälle bekannt.

Insgesamt 8.195 Personen sind inzwischen gesundet. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Kreis Borken leider 200 Personen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt bei 8.873. In Raesfeld sind aktuell sechs Menschen infiziert.

7-Tage-Inzidenz leicht gestiegen

Die „7-Tage-Inzidenz“, also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen, beträgt im Kreis Borken laut Berechnung des Kreisgesundheitsamtes aktuell 74,1 pro 100.000 Einwohner. Am Donnerstag lag der Wert bei 73,2. Der Meldewert des Landeszentrums Gesundheit (LZG) beläuft sich ebenfalls auf 74,1 (Donnerstag: 73,5).

So sieht es in den Krankenhäusern aus

Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, die Covid-19-Patienten behandeln, liegen folgende Informationen des Klinikums Westmünsterland für dessen Krankenhaus-Standorte Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn vor: Stationär behandelt werden dort derzeit 34 Patienten, vier davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten (55 aktuell betriebene Betten plus 15 zuschaltbare Betten im Bereich der Intensivüberwachung) stehen im Bereich des Klinikums Westmünsterland zur Verfügung, 23 können im Notfallszenario noch ergänzt werden.

Im St. Antonius-Hospital Gronau werden derzeit acht Patienten, zwei davon auf der Intensivstation, behandelt. Insgesamt stehen dort 16 Intensivbetten zur Verfügung, sieben können im Notfallszenario noch ergänzt werden.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt