Abschlussjahrgang ohne Wiederholer

Alexanderschule

Nach einem ökumenischen Gottesdienst haben sich die 71 Entlassschüler der Raesfelder Alexanderschule am Freitagnachmittag mit Lehrern und Verwandten in der Turnhalle zur feierlichen Verabschiedung mit anschließender Verleihung der Zeugnisse getroffen.

Raesfeld

, 26.06.2016, 12:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Abschlussjahrgang ohne Wiederholer

Von der Tribüne aus verfolgten die Besucher der Entlassfeier in der Turnhalle der Alexanderschule die Festreden und die musikalischen und tänzerischen Darbietungen.

„Ihr habt es alle geschafft“, freute sich Grotendorst über einen Abgangs-Jahrgang ohne Wiederholer. Besonders erfreut zeigte sich Grotendorst, dass die vor sechs Jahren begonnene Umwandlung der Hauptschule in eine Verbundschule trotz mancher Skeptiker gelungen sei. Das Vergessen der schwierigen Momente im Schulleben empfahl Jochen Tempelmann als Mitglied der Schülervertretung und ermunterte zu Alternativen: „Erinnert euch stattdessen an all die tollen und lustigen Erlebnisse, an den genial geplanten Chaostag, an eure Klassenfahrt nach Bremen und an die gemeinsame Zeit mit euren Klassenlehrern Petra Mönnig, Wolfgang Laufs und Dennis Vollmer.“

"Rabaukengeneration"

Eine witzige Rede steuerte Schulpflegschaftsvorsitzender Volker van Wasen bei. Pointiert wirkte die Feststellung, dass sich Schüler, Eltern und Lehrer aus unterschiedlichen Gründen auf die Entlassung freuen würden: „Ihr Schüler seid heilfroh, dass ihr die Schinderei, das Pauken, Tests, Klassenarbeiten und natürlich die Prüfungen hinter euch habt, während die Eltern stolz auf den Erfolg ihrer Kinder sind und die Lehrer erleichtert, dass sie wieder eine Rabaukengeneration überstanden haben.“ „Wir sind am Ziel, und die Lehrer sind am Ende“, scherzte die Zehntklässlerin Kira Beumling. „Als Klasse und allgemein als Stufe haben wir so einige Lehrer in all den Jahren auf die Palme gebracht.“