Bäcker Leiers backt gegen Spende für Geflüchtete

600 Raesfelder Brote

Mit seinem selbst gebackenen Brot möchte der Raesfelder Bio-Bäcker Hubert Leiers den Verein „Hoffnungsschimmer“ unterstützen. Insgesamt wird Hubert Leiers am 20. November (Sonntag) 600 Rosinen-, Bauern- und Körnerbrote backen. Gegen eine Spende können die Brote in der Bäckerei Leiers und im Erler Heimathaus an der Dorstener Straße 4, jeweils zwischen 10 und 13 Uhr, abgeholt werden.

RAESFELD

, 09.11.2016, 19:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Brot gegen Spende für die Aktion "Hoffnungsschimmer" wird unterstützt vom Erler Heimatverein, Klaus Werner und Hedwig Rentmeister, sowie Silke Hard von den Raesfelder Burgmusikanten, Alfred Holz aus Senden (o. l.), Bio-Bäcker Hubert Leiers und Bürgermeister Andreas Grotendorst (v. l.).

Brot gegen Spende für die Aktion "Hoffnungsschimmer" wird unterstützt vom Erler Heimatverein, Klaus Werner und Hedwig Rentmeister, sowie Silke Hard von den Raesfelder Burgmusikanten, Alfred Holz aus Senden (o. l.), Bio-Bäcker Hubert Leiers und Bürgermeister Andreas Grotendorst (v. l.).

Mit ins Boot geholt hat der Bäcker den Raesfelder Bürgermeister Andreas Grotendorst, die Burgmusikanten und den Erler Heimatverein. Die andere Hälfte der Raesfelder Brote geht nach Senden zu den Alt-Katholiken, die ebenfalls diese Aktion unterstützen.

Senden und Raesfeld

Die Aktion „Hoffnungsschimmer wurde vor zwei Jahren in Senden gegründet und ist ein selbstständiger, gemeinnütziger Verein. „Wir haben bei uns viele kurdische Angehörige in der Gemeinde, deren Familienmitglieder in den Flüchtlingslagern im Südosten der Türkei leben. Diese haben uns gemeinsam mit dem deutsch-kurdischen Freundeskreis um Hilfe gebeten“, sagt Alfred Holz, ehemaliger Sendener Bürgermeister, der selber schon im kurdischen Flüchtlingslager im Shingalgebirge vor Ort war.

Unter anderem konnten für die Flüchtlinge im syrischen Grenzgebiet Lebensmittelhilfen und Hygieneartikel besorgt werden. Für Flüchtlinge im Shingalgebirge im Nord-Irak wurden wetterfeste Wohncontainer angeschafft und Stromgeneratoren beauftragt. Um diese Hilfsmaßnahmen fortzusetzen, ist der Verein „Hoffnungsschimmer“ auf weitere Spenden angewiesen.

Zustande gekommen ist die Kooperation zwischen Senden und Raesfeld zum einen durch den engen und persönlichen Kontakt von Hubert Leiers zu den Alt-Katholiken. Zum anderen sind sich aber auch Andreas Grotendorst und Alfred Holz nicht fremd. Letzterer war nämlich der ehemalige Dozent von Grotendorst an der Fachhochschule.

Sehr guter Ansatz

„Ich finde den Ansatz, den Leuten vor Ort und in den Krisengebieten direkt zu helfen, sehr gut. Damit können wir ihnen vielleicht ein wenig ein lebenswürdigeres Leben ermöglichen“, begründet Andreas Grotendorst seine Unterstützung bei der Aktion „Hoffnungsschimmer“.

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