Comedians drehen Film an Tankstelle in Raesfeld

Mit Video

„Licht, Kamera, Action!“ hieß es am Montag in Erle. Dort stand eine Tankstelle an der Silvesterstraße im Rampenlicht – als Kulisse für die Comedians Norbert Heisterkamp und Martin Schneider. Sie drehten dort für ihren neuen Film. Wir haben die beiden Spaßvögel am Set des „Agenten-Streifens“ besucht und ein Video mitgebracht.

ERLE

, 13.02.2017, 18:24 Uhr / Lesedauer: 1 min

Allzu viel dürfen Norbert Heisterkamp und Schauspielkollege Martin Schneider noch nicht über den Film verraten – dafür umso mehr über den momentanen Drehort. Dieser ist Heisterkamp bei der Durchfahrt ins Auge gesprungen. „Ich hab die Tankstelle gesehen und mir vorgestellt, wie wir beide drinstehen. War ein lustiger Gedanke“, erzählt Norbert Heisterkamp. Und die Filmcrew hätte auch nichts am Interieur verändert. Es sei perfekt gewesen. „Das ist unsere Tanke“, bringt Heisterkamp die Gedanken auf den Punkt.

Schneider ist ein Exot im Münsterland

Doch auch zuvor war ihm die Tanke bekannt, schließlich wohnt er schon lange in Dorsten und hat auch viele Freunde in Erle. „Vor der eigenen Haustür“ zu spielen sei eine schöne Erfahrung. Martin Schneider bezeichnet sich eher als Exoten im Münsterland. Doch der waschechte Hesse fühlt sich wohl in den fernen Gefilden. „Die Leute hier sind alle super“, sagt er freudig, „und beim Norbert fühl ich mich wie daheim.“

Die beiden hätten bereits in fünf oder sechs Produktionen zusammen gespielt. Über die Zeit seien sie gute Freunde geworden. „Wir haben uns bei den Sieben Zwergen kennengelernt“, erinnert sich Martin Schneider. „Schon damals haben wir immer zusammengehockt.“ Der Hesse und der Ruhri, wie sich das Zweierteam bezeichnet, seien eine gute Kombination.

Heisterkamp als Stunt-Koordinator

Im neuen Film spielt das Duo die beiden Tankstellen-Besitzer. Heisterkamp, der seine Karriere als Stuntman begann, verspricht Action. „Ich selbst mache hier keine Stunts, aber eine Szene koordiniere ich.“ Heute drehen sie auch im Dorstener Rathaus. Heisterkamp: „Es wird eine Verfolgungsszene sein.“ Mehr will er jedoch nicht verraten. Alles Weitere sehen die Zuschauer, wenn der Film gezeigt werden sollte. Und bei „Norberts“ und „Maddins“ Tankstellen-Szene schauen wohl vor allem die Erler ganz genau hin.

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