Corona: Im Kreis Borken droht eine Rücknahme der Lockerungen

Coronavirus

Die Wocheninzidenz im Kreis Borken steigt weiter langsam an: Am Mittwoch wird sie mit 14,8 angegeben. Damit steuert der Kreis weiter auf eine Rücknahme der jüngsten Lockerungen zu.

Raesfeld

, 13.07.2021, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Wocheninzidenz steigt weiter im Kreis Borken und liegt jetzt bei 14,8.

Die Wocheninzidenz steigt weiter im Kreis Borken und liegt jetzt bei 14,8. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Das Landeszentrum Gesundheit meldet am Donnerstag für den Kreis Borken eine Wocheninzidenz von 14,8. Der Kreis Borken hat damit aktuell die höchste Inzidenz im Regierungsbezirk Münster. Am vorigen Donnerstag lag die Inzidenz noch bei 7,8. Bleibt der Wert acht Tage stabil über 10, geht es von der Inzidenzstufe 0 geradewegs wieder zurück in Stufe 1. Das könnte den Kreis noch in dieser Woche treffen.

Während die Zahl der Infizierten in Raesfeld weiterhin bei 4 liegt, werden für den gesamten Kreis am Dienstag sieben Infizierte mehr gemeldet als noch am Montag. 64 Menschen sind kreiswert mit dem Corona-Virus infiziert, am Montag waren es noch 57. Es gibt keine örtliche Häufung, die Einzelfälle wurde im gesamten Kreis registriert.

Erst die Hälfte der Bürger ist vollständig geimpft

65,8 Prozent der Bürger im Kreis Borken sind inzwischen mindestens einmal geimpft, 51,75 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz erhalten. Von der sogenannten „Herdenimmunität“ ist der Kreis also noch weit entfernt.

Nach Ansicht des Robert-Koch-Instituts sollten angesichts der sich ausbreitenden Delta-Variante mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen und 90 Prozent der Senioren ab 60 Jahren vollständig geimpft sein.

Im Kreis Borken sind übrigens mehr als 60 Prozent der aktuell Infizierten zwischen 20 und 59 Jahre alt. 19,1 Prozent der Infizierten sind jünger als 19 Jahre, nur 4,9 Prozent haben das 80. Lebensjahr überschritten..

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