Corona: Mehr Gottesdienste an Heiligabend sollen Abstand ermöglichen

Coronavirus

Weihnachten unter Corona-Bedingungen wird völlig anders als in den Jahren zuvor. Pfarrer Michael Kenkel will mehr Gottesdienste anbieten und hat einen weiteren Plan, für den er Hilfe sucht.

Raesfeld

19.11.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wer kann für den Krippenrundweg eine Krippe zur Verfügung stellen? Das fragt Pfarrer Michael Kenkel von der St.-Martin-Gemeinde.

Wer kann für den Krippenrundweg eine Krippe zur Verfügung stellen? Das fragt Pfarrer Michael Kenkel von der St.-Martin-Gemeinde. © Raphael Kampshoff

„Heiligabend sind die Kirchen in den letzten Jahren immer sehr voll gewesen. Das wird in diesem Jahr aufgrund des Coronavirus nicht möglich sein. Auch dort gilt es, Abstand zu halten - so passen nur ein Viertel der Gottesdienstbesucher hinein“, so Kenkel, Pastor der Pfarrei St. Martin in Raesfeld. Deshalb plane man deutlich mehr Gottesdienste.

Eine weitere Alternative für die Weihnachtszeit soll ein Krippenweg sein, der im Advent mit dem Ortsmarketing Raesfeld gestaltet wird. Schon 2008 und 2009 gab es den „Raesfelder Krippenweg“ vom Ortsmarketing, bei dem bis zu 60 Krippen in den Raesfelder Geschäften zu sehen waren. Kenkel: „Auch in diesem Jahr haben sich Geschäftsleute in Erle und Raesfeld bereit erklärt, ihre Schaufenster zur Verfügung zu stellen.“

Krippen gesucht

Jetzt werden Krippen gesucht. Kenkel: „Wer stellt uns seine Krippe vom ersten Advent bis zum 6. Januar zur Verfügung?“ Die Gemeinde wolle einen bunten Querschnitt durch die Krippenkunst. „Geschnitzt, getöpfert, gesägt, gemalt – alles ist willkommen“, so Kenkel. Ortskarten sollen den Krippenweg mit allen Exponaten zeigen.

Die Krippen werden sorgfältig behandelt. Kenkel: „Sie werden alle registriert und versichert. So wird garantiert, dass jeder seine Ausstellungsstücke wieder vollständig zurück bekommt.“ Anmeldung von 8 bis 12 und 14 bis 17 Uhr unter Tel. (02865) 7276.

Lesen Sie jetzt