Corona: Organisatoren des Raesfelder Rosenmontagszug haben entschieden

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Die Organisatoren des Raesfelder Rosenmontagszuges haben sich lange mit der Frage beschäftigt, ob sie den Zug in Zeiten von Corona stattfinden lassen wollen. Jetzt ist die Entscheidung da.

Raesfeld

, 31.08.2020, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Die Überlegungen gingen schon länger“, gesteht Britta Terhart, die Sprecherin des Vereins „Raesfelder Rosenmontagszug“. „Wir haben die Situation länger beobachtet, links und rechts geschaut, was passiert.“ Letztlich habe man sich in dieser Woche gesagt: „Es bringt nichts, das weiter vor uns herzuschieben.“

Ein Rosenmontagszug unter Corona-Bedinungen? „Wir wollen die Verantwortung und das Risiko nicht übernehmen“, sagt Terhart. „Es ist noch zu früh, zu wackelig. Wir können kein Hygienekonzept starten und gewährleisten. Und wir wollen, dass alle gesund bleiben.“ Deshalb habe man sich entscheiden, den Rosenmontagszug 2021 abzusagen - ebenso die traditionell anschließende Party im Festzelt.

Kinderprinzenpaar bleibt im Amt

Viele Vereine würden derzeit ähnliche Entscheidungen fällen, sagt Terhart. Eigentlich, so Terhart, hätte das Kinderprinzenpaar Fin I. Reidenbach und Jonna I. Vorholt in diesem Sommer seinen Ausstand gegeben. „Wir haben mit ihnen gesprochen - sie würden uns für diese Session zur Verfügung stehen, wenn noch irgendwas laufen würde.“ Was das genau sein könnte, dazu gebe es aber keine Planung, sagt Terhart.

„Wir ruhen in diesem Jahr“, so Terhart. Wenn sich tatsächlich abzeichnen sollte, dass man kleinere Aktionen starten könne, „dann wäre das spontan. Da muss man gucken.“

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