Dorstener Straße wird erst nächstes Jahr saniert

Zu viele Planänderungen

Den Ausbau der Dorstener Straße im Raesfelder Ortskern verschiebt der Landesbetrieb Straßenbau auf das kommende Jahr. Das teilte der Erste Beigeordnete Martin Tesing im Bau- und Umweltausschuss am Montagabend mit.

Raesfeld

, 08.09.2015, 17:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Regionalniederlassung Münster habe sich zu diesem Schritt entschlossen, da durch zahlreiche Änderungen der Planung (wir berichteten) nicht sicher gestellt werden könne, „dass die Straße baulich vor dem Winter hergestellt werden kann“, so Tesing. Vor allem die Sicherheit der Radfahrer stehe dabei im Vordergrund, da umfangreiche Markierungsarbeiten auf der Straße bis 31. Oktober hätten durchgeführt werden müssen, um Gewährleistungsansprüchen zu genügen.

Kein Flüsterasphalt

Der Landesbetrieb plane, zum frühestmöglichen Termin 2016 die Arbeiten an der Dorstener Straße aufzunehmen. Gerechnet werde mit einer Bauzeit von drei Monaten, so Tesing. Der von der Raesfelder Politik gewünschte Flüsterasphalt gehöre nicht zur „Regelbauweise“, deshalb wolle die Regionalniederlassung von diesem Wunsch Abstand nehmen, sagte Tesing. Durch den neuen Einbau der Fahrbahndecke erwarte man aber auch so „eine spürbare Lärmreduktion“. Der gewünschten Pflasterung der Parkplätze am Straßenrand könne man – auf Kosten der Gemeinde – zustimmen, so der Landesbetrieb. Probleme habe man hingegen mit dem Wunsch, die Fahrradstreifen farblich abzusetzen, da dies nicht zulässig sei.

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