Einige Wähler sollen bei der Kreistagswahl ihr Geschlecht angeben

Kommunalwahl 2020

Bei der anstehenden Kreistagswahl wird der Stimmzettel bei einigen Raesfeldern anders aussehen. Warum sie nach „Geburtsjahresgruppe“ und „Geschlecht“ gefragt werden.

Raesfeld

, 27.08.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
In einem der Raesfelder Wahlbezirke werden die Stimmzettel bei der Kreistagswahl anders aussehen als normal.

In einem der Raesfelder Wahlbezirke werden die Stimmzettel bei der Kreistagswahl anders aussehen als normal. © Gemeinde Raesfeld

Auf eine Besonderheit bei der am 13. September 2020 anstehenden Kreistagswahl weist Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster als Kreiswahlleiter hin: „Einzelne Wahl- bzw. Stimmbezirke im Kreisgebiet sind wieder für statistische Erhebungen auf Landesebene vorgesehen.“

Ausgewählt wurden die Kommunen Ahaus, Bocholt, Heiden, Raesfeld, Reken, Rhede, Schöppingen, Velen und Vreden mit insgesamt 17 Stimmbezirken. Betroffene Wählerinnen und Wähler sollten deshalb nicht irritiert sein, wenn ihre Stimmzettel durch einen besonderen Aufdruck mit „Geburtsjahresgruppe und Geschlecht“ gekennzeichnet sind, macht Dr. Hörster deutlich. Konkret ist in Raesfeld der Wahlbezirk 6 betroffen - das Wahllokal ist die Sebastian-Schule.

Infos für die Statistik

Mit der repräsentativen Wahlstatistik kann später vom Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) über das amtliche Wahlergebnis hinaus die Wahlbeteiligung und die Stimmabgabe nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppe analysiert werden. In den betreffenden Wahlräumen wird am Wahltag eine Bekanntmachung über diese wahlstatistische Auszählung ausgehängt.

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„Das Wahlgeheimnis bleibt aber selbstverständlich gewahrt, denn die Stimmzettel enthalten keine personenbezogenen Daten und es können keinerlei Rückschlüsse auf die Stimmabgabe von Einzelpersonen gezogen werden“, betont der Kreiswahlleiter.

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