Die Entscheidung über Elternbeiträge für OGS und Übermittagsbetreuung wurde vom Rat zurückgestellt. © dpa
Elternbeiträge

Entscheidung über Elternbeiträge für OGS und ÜMi wird vertagt

Eigentlich sollte der Rat am Montag den Verzicht auf Elternbeiträge für OGS und Übermittagsbetreuung (ÜMi) in Grundschulen für Februar beschließen. Doch die Entscheidung wurde vertagt.

Der Lockdown hatte im Februar auch in Raesfeld für erhebliche Einschränkungen im Bereich der Kinderbetreuung gesorgt. „Die große Mehrheit der Eltern ist dem Appell gefolgt, die Kinder überwiegend zu Hause zu betreuen und die Betreuung in der OGS oder UMi nicht in Anspruch zu nehmen“, so Rathausmitarbeiterin Vanessa Haas in der Vorlage für den Rat.

Auf die Elternbeiträge von Januar verzichtete die Gemeinde bereits nach einem Ratsbeschluss. Angestrebt wurde, dass dies auch in Folgemonaten der Fall sein sollte, wenn die Kindertagesbetreuung eingeschränkt sei und das Land die Hälfte der Kosten übernehmen würde.

Land strebt „Gesamtlösung“ an

Bürgermeister Martin Tesing zitierte am Montag in der Sitzung des Rats ein Schreiben des Städte- und Gemeindebunds: Es gebe Signale, dass das Land „eine Gesamtlösung“ anstrebe. Diese solle für Kitas und außerunterrichtliche Angebote gelten in einem Zeitraum bis zu den Sommerferien. Deshalb empfehle der Städte- und Gemeindebund, Entscheidungen in dieser Frage zurückzustellen.

„Wir gehen davon aus, dass die Eltern ihr Geld zurückerhalten“, sagte Tesing, aber man wolle den Entscheidungen des Landes nicht vorweggreifen. Deshalb wurde der Tagesordnungspunkt einstimmig abgesetzt.

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Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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