Erler Bürgergenossenschaft ist ihrem Ziel näher als gedacht

Bürgergenossenschaft

Fast 1,5 Millionen Euro konnte die Bürgergenossenschaft in Erle für den Bau des Dorfgemeinschaftshauses sammeln. Aufgrund einer neuen Rechnung ist man dem Ziel näher als bisher gedacht.

Raesfeld

, 03.09.2020, 09:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
So soll die neue Gastronomie für Erle aussehen.

So soll die neue Gastronomie für Erle aussehen. © Thieken+Partner

Die Initiativgruppe „ Wir in Erle“, die sich für den Bau des Dorfgemeinschaftshauses einsetzt, meldet, dass mittlerweile 1588 Mitglieder insgesamt 4939 Anteile gezeichnet haben. „Erwartungsgemäß war das Interesse an der Gründung der Bürgergenossenschaft in Erle besonders groß. Dabei stammen allein von den etwa 1300 Erler Haushalten 3224 Anteile.“

Hinzu kommen 257 Zeichnungen aus Raesfeld. Auch über überregionales Interesse durfte sich die Initiativgruppe mit Anteilszeichnungen aus der Partnergemeinde Wehl, aus Berlin, Hamburg, Köln, Maastricht und sogar aus Irland freuen.

„Diese große Resonanz über die Grenzen Erles und Raesfelds hinaus ist mehr, als wir erwartet haben“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst. Das Genossenschaftsvermögen beläuft sich mittlerweile auf 1.481.700 Euro.

Neue Berechnung

Nach Berechnungen der Initiativgruppe wird sie für den Bau des Dorfgemeinschaftshauses mit Festscheune ein Gründungsvermögen von 1,75 Millionen Euro benötigen. Bisher war immer von 2 Millionen die Rede gewesen. „Die positive Entwicklung der Finanzierungsbedingungen macht das möglich“, sagt Grotendorst. 268.300 Euro fehlen also noch - die Frist für Absichtserklärungen wurde bis zum 30. September verlängert. Je mehr Kapital gesammelt wird, desto eher dürfte die Genossenschaft eine Rendite für die Mitglieder abwerfen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt