Fleißige Müllsammler räumten die Landschaft auf

Traditionelle Aktion im Frühjahr

Zahlreiche Bürger in Raesfeld und Erle machten sich am Samstagmorgen auf den Weg, um den Müll, den andere Menschen achtlos auf Wiesen, Feldern und Straßenrändern entsorgt haben, einzusammeln.

RAESFELD/ERLE

, 20.03.2016, 16:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für die Aktion "Saubere Landschaft" krochen, oder robbten sogar einige Beteiligte durch das dichte Unterholz an den Straßenrändern und räumten die Landschaft so richtig auf.

Seit vielen Jahren schon ruft die Gemeinde einmal jährlich im Frühjahr zu dieser Aktion auf. Getreu dem Motto „viele Hände schnelles Ende!“ schwirrten gegen 10 Uhr alle private Gruppen, Vereinsmitglieder sowie Mitglieder der politischen Gemeinde rund um Raesfeld und Erle als „menschliche Staubsauger“ aus, um die Landschaft von Unrat und Schmutz jeglicher Art zu befreien.

Zigarettenkippe und Wodkaflasche

Wie der kleine Luc, der gemeinsam mit seinem Bruder, der Oma und seiner Mama die Westerlandwehr Richtung Raesfeld hochlief. "Mama schau mal, eine Zigarettenkippe", rief der Kleine freudestrahlend. In der anderen Hand hielt er eine Wodkaflasche, die er stolz zu seinen anderen "Fundstücken" in der mitgebrachten Böllerkarre verstaute.

Unterwegs stieß die Erler Truppe auf Yannik Rieken und Richard Eißing von den Ra

esfelder Schützen. "Wir haben in diesem Jahr sehr viele Plastiktüten gefunden. Obwohl ökologisch abbaubar drauf steht, glaube ich nicht, dass diese hier dem Boden guttun und wirklich so schnell verrotten", sagt Richard Eißing.

Zehn Müllsäcke voll

Zehn Müllsäcke voller Unrat am Mittag nach gut dreistündiger Suche war die Ausbeute der Familie Lammers und den zwei Mitgliedern des Orgelbauvereins. Ihr Bezirk belief sich rund um die Rhader Straße und längs der B 224. "Es war auffällig viel Müll von McDonalds dabei", so Werner Lammers. Als Belohnung erwartete die rund 190 Teilnehmer am Ende eine wärmende Suppe und Getränke im Feuerwehrgerätehaus.

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