Initiativkreis verlegt weitere "Stolpersteine" zum Gedenken an verfolgte Juden

Borkener und Dorstener Straße

Erinnern statt vergessen: Unter diesem Thema verlegte die Initiativgruppe um Gunter Demnig erneut "Stolpersteine" zum Gedenken an die verfolgten Juden. In diesem Fall an die Eheleute Emanuel und Emma Elkan, Levi Schwarz, Richard, Henny und Helga Löwenherz, sowie die Familie Otto, Hedwig und Juliane Eckstein.

Raesfeld

von Petra Bosse

, 11.12.2013, 18:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Initiativkreis verlegt weitere "Stolpersteine" zum Gedenken an verfolgte Juden

Mit Kerzen begleiteten die Viertklässler der Sebastianschule die »Stolperstein«-Aktion.

Levi Schwarz: verstorben 1943 auf den Transport in ein Konzentrationslager. Familie Richard, Henny und Helga Löwenherz: Sie kamen in das Sammellager Westerbork und wurden von dort ins KZ deportiert, wo Henny 1942 ums Leben kam. Die Eheleute Hedwig und Otto Eckstein kamen 1938 nach Raesfeld und warteten hier auf die Bewilligung ihrer Ausreise nach Holland. Dort betrieben sie dann in der Nähe von Hilversum eine Metzgerei. Während der deutschen Besatzung wurde die Familie nach Auschwitz deportiert. Dort kamen alle zu Tode. Für sie wurden Stolpersteine an der Dorstener Straße 12 verlegt.  

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