Jugendliche drehen Zombiefilm - mit unerwartetem Ende

Zombiefilm

Zombies jagen eine Gruppe Jugendlicher durchs Dorf. Die verschanzen sich im Jugendhaus. Was zunächst an Serien wie „The Walking Dead“ erinnert, endet im Film „Zombieklusion“ komplett anders.

Raesfeld

, 18.08.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eva-Marie Bojanowski verwandelt Lukas Lankes in einen Zombie.

Eva-Marie Bojanowski verwandelt Lukas Lankes in einen Zombie. © Berthold Fehmer

Im Oktober 2019 hatten die Jugendlichen am Jugendhaus Raesfeld das Kurzfilmprojekt „Zombieklusion“ gestartet - gefördert vom Kreis Borken. Die Idee für das Kurzfilmprojekt kam von den Kindern und Jugendlichen selbst, die in Projektarbeit die Planung übernahmen.

Gedreht wurde der Kurzfilm an einem Tag, an dem die von Eva-Marie Bojanowski geschminkten Zombiehorden durch Raesfeld zogen und mit einem Zwinkern im Auge Angst und Schrecken verbreiteten. Allzu ernst sahen die jungen Filmemacher ihr Thema „Halloween“ nicht. Spaß kam vor Gruselfaktor - auch am Ende des Films, als die Jugendlichen herausfinden, dass man Zombies nicht ausschließen muss, sondern mit ihnen auch Billardspielen und Tanzen kann.

Die Produktion des Films dauerte länger als gedacht. Corona sorgte dafür, dass die Veröffentlichung nach hinten geschoben werden musste. Die Musik wurde komplett von Leon Plohr produziert, der zwei Songs beisteuerte und den Film auch mit Joscha Hidding beleuchtungstechnisch in Szene setzte.

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„Wir freuen uns dafür heute alle, dass der Kurzfilm nun erschienen ist und im Oktober sogar im Fernsehen gezeigt wird“, so Jugendleiter Philipp Hatkämper. In der letzten Oktoberwoche zeigt NRWision (www.nrwision.de) den Kurzfilm der Raesfelder Jugendlichen, den es auch auf dem Youtube-Kanal des Jugendhauses gibt.