Junglandwirt und Heimatverein wollen das Dorf zum Blühen bringen

Wildblumen

Landwirt Tobias Honvehlmann und Heimatverein wollen das Dorf zum Blühen bringen. Dafür suchen sie Blühpaten und haben bereits Zusagen für 1.500 Quadratmeter gesammelt. So funktioniert´s.

Raesfeld

von Dorstener Zeitung

, 15.03.2021, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Blühacker soll im Sommer Insekten und Vögeln einen Lebensraum bieten.

Der Blühacker soll im Sommer Insekten und Vögeln einen Lebensraum bieten. © Heimatverein Erle

„Das Dorf blüht“ - so lautet das Motto, unter dem der Erler Landwirt Tobias Honvehlmann eine Ackerfläche in ein blühendes Feld mit Wildblumen verwandeln wird. „Diese Idee hatte ich seit längerer Zeit, zumal ich in der Vergangenheit schon Blühstreifen an den Rändern unserer Äcker angelegt habe.“

Ludger (l.) und Tobias Honvehlmann bewirtschaften in Erle einen Hof. Tobias Honvehlmann will nun einen Blühacker anlegen.

Ludger (l.) und Tobias Honvehlmann bewirtschaften in Erle einen Hof. Tobias Honvehlmann will nun einen Blühacker anlegen. © Berthold Fehmer (A)

Er hat als Blühacker eine Fläche an der Allwenne am Ortsrand in der Westrich zwischen Marienthaler Straße und Erler Mühle vorgesehen. Insekten, Vögel und Kleintiere sollen Nahrung und einen Lebensraum finden.

Ab 5 Euro

Zur Finanzierung von Samen und Nutzungsausfall kann man für einen Euro pro Quadratmeter ab 5 Euro Pate werden. Dazu schreibt man an info@dasdorfblüht.de, gibt die gewünschte Quadratmeterzahl an und bekommt die Bankverbindung mitgeteilt. Wer keine Mailadresse hat, wendet sich an den Vorsitzenden des Erler Heimatvereins, Norbert Sabellek (Tel. 02865-6646).

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Nach der Überweisung wird das Zertifikat über die Patenschaft zugesandt, die ein Jahr gilt. Auf der Fläche wird Ende April, Anfang Mai ausgesät. Privatpersonen können ihre Patenschaft auf einer Hinweistafel namentlich vermerken lassen.

Honvehlmann: „Bis jetzt werden ca. 1.500 Quadratmeter von Blühpaten gesponsert. Ich hoffe, dass sich noch mehr beteiligen, sodass das Vorhaben zu einem Gemeinschaftsprojekt vieler Erlerinnen und Erler und gerne auch von Sponsoren aus anderen Gemeinden wird.“

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