Kappeshoheiten repräsentierten die Gemeinde in Ungarn

In Vecses

Eine Raesfelder Delegation, allen voran Kappeskönigin Birgit (Kuhmann) und Kappesprinzessin Gelli (Möllmann) sowie das Kappeshobelteam Raesfeld, hat kürzlich die Gemeinde auf dem „Kapusta“-Fest in Vecses in Ungarn 1300 Kilometer von der Heimat entfernt repräsentiert.

Raesfeld

, 08.10.2015 / Lesedauer: 2 min
Kappeshoheiten repräsentierten die Gemeinde in Ungarn

Die Kappeskönigin Birgit (Kuhmann), Vorsitzende des Kulturvereins Katalin Schiller und Kappesprinzessin Gerlinde (Möllmann) auf dem Kapustafest in Vecses (v. l.)

Den Kontakt zwischen den Organisatoren des Krautfests in Vecses stellte bereits im Sommer 2008 Heinz Bröker her. Eine Städtefreundschaft, von der beide Parteien dank regen Gedankenaustauschs seit Jahren profitieren. In diesem Jahr stellte das Ortsmarketing Raesfeld an zwei Tagen seine Kappesspezialitäten in Ungarn vor. Das „Kapustafest“ startete mit einem großen Festzug durch die Stadt. Auf einem eigens mit Sonnenblumen und Kohlköpfen dekorierten Festwagen wurden die Raesfelder mit den Kappeshoheiten zum Festplatz gefahren. Begrüßt wurde die Delegation auf der Bühne vom Bürgermeister Csaba Szlahó sowie von der Vorsitzenden des Kulturvereins, Katalin Schiller. Als Gastgeschenk überreichten die Kappeshoheiten einen kleinen Ableger der Erler Eiche und zum „Begießen“ den Erler Femetrunk.

Krautsalat war der Renner

„Der Renner war unser Krautsalat mit unterschiedlichen Dressings, wovon wir rund 2000 Portionen verteilten“, so Heinz Bröker. Natürlich fehlten auch nicht der Erler Korn sowie der Raesfelder Schlossgeist und die hiesigen fruchtigen Liköre. „Am frühen Sonntagnachmittag musste unser Stand wegen Totalausverkauf schließen. Für uns natürlich dann eine willkommene Gelegenheit, selber über den ungarischen Markt zu bummeln und zu erleben“, so Bröker.

"Wir mussten überall probieren"

Im Gegensatz zu dem Raesfelder Kappesmarkt besteht der ungarische Markt in erster Linie aus Essen- und Getränkeständen. „Wir wurden von den guten Gerüchen unwiderstehlich angezogen, denn in den Kesseln schmorten leckere Krautwickerl, gefüllte Paprika, Sauerkraut in unterschiedlichen Variationen sowie richtig scharfe Paprikagerichte. Selbst in den Backöfen backten die Köche Krautstrudel. Ein gastronomischer Hochgenuss für Krautliebhaber“, resümierte Bröker. „Wir mussten überall probieren, denn jeder pries sein Angebot als die beste Krautspezialität, den besten Schnaps und den besten Wein an. Und wir waren an allen Ständen herzlich willkommen“. Ein Grund dafür sei sicherlich auch die Kleidung gewesen. Die Hoheiten präsentierten sich festlich gekleidet mit Holzschuhen an den Füßen und das „Begleitpersonal“ in Kälkes (Arbeitsjacken), Manchesterbuxen und Klumpen und seien der Blickfang auf dem Markt gewesen, so Bröker.  

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