Ludger Picker sucht die Nähe zu den Menschen

Silbernes Dienstjubiläum

"Den Glauben und die Kirche gestalten und vielen Menschen begegnen" - dieser Anspruch begleitete Pastoralreferent Ludger Picker die letzten 25 Jahre. Er feierte am Samstag sein silbernes Dienstjubiläum in der Vorabendmesse der Gemeinde St. Martin.

RAESFELD

von Von Silke Hard

, 31.01.2011, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit "Raesfelder Spezialitäten" bedankt sich "Chef" Johannes Arntz bei seinem langjährigen "Mitseelsorger" Ludger Picker.

Mit "Raesfelder Spezialitäten" bedankt sich "Chef" Johannes Arntz bei seinem langjährigen "Mitseelsorger" Ludger Picker.

"Googlen Sie mal Glück! 21,3 Mio. Treffer", begann Pfarrer Johannes Arntz seine Predigt. "Geht es einem um das schnelle Glück oder muss man doch den langen Atem behalten?" Ludger Picker erlebt Glück in seiner Arbeit mit Menschen. Den Sternsingern, den Katecheten und Firmlingen, den Grundschülern oder in der Gemeinschaft mit den Vereinen.

Viele Wegbegleiter nutzten beim anschließenden Empfang im Pfarrsaal die Gelegenheit, ein paar dankende Worte an Ludger Picker zu richten. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Klaus Franke dachte an seine erste Zeit in Raesfeld zurück, vor etwa 18 Jahren. "Ich dachte, Ludger Picker war schon immer hier." Dabei war der erst kurze Zeit vor ihm in die St. Martin-Gemeinde gewechselt.Freude an der JugendarbeitSeine Jugend verbrachte er in Billerbeck, sammelte dort erste Erfahrungen in der kirchlichen Jugendarbeit. "Das hat mir soviel Freude gemacht, dass ich diese Arbeit zu meinem Beruf machen wollte." Ludger Picker studierte Religionspädagogik in Paderborn, absolvierte sein Anerkennungsjahr 1986/87 in Wesel und blieb bis 1989 in Duisburg-Rheinhausen. Von dort wurde er bis 1993 nach Ascheberg-Herbern versetzt und ist seither in Raesfeld aktiv. "Das war eine schöne Zeit mit vielen Begegnungen." Dass seine Arbeit geschätzt wird, konnte man am Samstag in den vielen an ihn gerichteten Worten heraushören. Manfred Telöken, seit kurzem 1. Vorsitzender der Kolpingsfamilie Raesfeld, sagte beispielhaft: "Du bist einer von uns. Du bist mir Freund geworden. Danke."

Lesen Sie jetzt