Mehr als 300 Rettungskräfte aus dem Kreis Borken helfen in Hochwasser-Gebieten

Hochwasser

Sie unterstützen beim Evakuieren und pumpen vollgelaufene Keller leer: Mehr als 300 Rettungskräfte von Feuerwehr und Hilfsorganisationen aus dem Kreis Borken helfen in Hochwasser-Gebieten.

Kreis Borken

17.07.2021, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Feuerwehrwagen steht am Seiteneingang des Krankenhauses in Eschweiler. Auch aus dem Kreis Borken helfen viele Rettungskräfte in den Hochwasser-Gebieten.

Ein Feuerwehrwagen steht am Seiteneingang des Krankenhauses in Eschweiler. Auch aus dem Kreis Borken helfen viele Rettungskräfte in den Hochwasser-Gebieten. © dpa

Seit der Nacht auf Donnerstag sind zahlreiche Kräfte der Feuerwehr sowie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Malteser-Hilfsdienstes (MHD), des Technischen Hilfswerkes (THW) und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) aus dem Kreis Borken im Einsatz in den NRW-Hochwassergebieten.

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Sie übernehmen dort vielfältige Aufgaben bei der Soforthilfe und Evakuierung, beim Leerpumpen von vollgelaufenen Kellern sowie bei der Sicherung der Infrastruktur. Koordiniert wird der Einsatz der Einheiten über die Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst im Borkener Kreishaus.

Landrat dankt den Einsatzkräften

Landrat Dr. Kai Zwicker zeigte sich erschüttert von den schlimmen Folgen des Starkregens. Dies mache deutlich, wie wichtig die überörtliche Zusammenarbeit im Katastrophenschutz ist, erklärte er. Daher sei er den hiesigen Feuerwehren und Hilfsorganisationen mit ihren vielen vor allem auch ehrenamtlichen Mitgliedern sehr dankbar für ihr großes Engagement im Interesse des Allgemeinwohls. Der hohe Ausbildungsstand komme nun beim aktuellen Einsatz im Rheinland der dortigen Bevölkerung zugute.

Inzwischen rund 330 Feuerwehrleute sowie Angehörige des DRK und des MHD aus dem Kreis Borken wechselweise vor Ort. Hinzu kommen Kräfte des THW und des DRK.

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