Sebastianschüler wollen einen Schulhund

"Tinka"

Die Kinder der OGS der St.-Sebastian-Schule bekamen tierischen Besuch am Mittwochmorgen. Eine vier Monate alte Neufundländerhündin namens Tinka schnupperte sich an ihrem ersten Besuchstag durch die Schule. Sie soll zukünftig als Schulhund dort regelmäßig am Unterricht teilnehmen.

Raesfeld

, 14.07.2016 / Lesedauer: 2 min
Sebastianschüler wollen einen Schulhund

Die vier Monate alte Neufundländerhündin Tinka eroberte im Sturm an ihrem Schnupperschultag die Herzen der Mädchen und Jungen.

Bei den Schülerparlamentswahlen haben sich die Parlamentarier für einen Hund ausgesprochen, möchten nun ihr Wahlversprechen einlösen und werben in den Ferien kräftig dafür. Schulleiter Thomas Schlüter und sein Stellvertreter Manfred Grömping stehen hinter dieser Idee. „Allerdings können wir noch kein grünes Licht geben. Die Entscheidung liegt letztendlich bei der Schulkonferenz und beim Schulträger“, so Manfred Grömping.

Fragen müssen geklärt werden

Geklärt müssen Fragen der Finanzierung, Sicherheits- und Hygieneaspekte. „Einen festen Platz soll der Hund in der OGS bekommen und eventuell zu bestimmten Zeiten oder zu Lesestunden in die Klasse kommen“, so Grömping. „Mittlerweile haben über 450 Schulen einen Hund. Ich selber habe es noch nicht miterlebt und bin ganz neugierig darauf. Habe aber gehört, dass die Lernatmosphäre ruhiger und entspannter mit einem Hund sein soll“, sagt Grömping. „Nicht jeder Hund eignet sich für den Einsatz in der hundgestützten Pädagogik. Er sollte kein Störfaktor sein und darf selbstverständlich nicht die Aufmerksamkeit des Lehrers vom eigentlichen Unterrichtsgeschehen ablenken“, sagt OGS-Leiterin Tanja Krüger, die jetzt in den Ferien angefangen hat, Tinka an den Schulunterricht und die Kinder zu gewöhnen.

Ausbildungstraining

Bevor aber Tinka als Schulhund eingesetzt werden kann, muss die Hundehalterin mit ihrer Hündin im Herbst 2017 ein Ausbildungstraining machen. Obwohl der kleine Welpe, der später mal rund 60 Kilo wiegen wird, noch ein „Schulanfänger“ ist, fühlte er sich unter den Kindern wohl und konnte sich die Herzen der Mädchen und Jungen schnell erobern.