Tempo 30 vor neuem Kindergarten

Zum Michael

Bis der neue Kindergarten an der Straße „Zum Michael“ im Sommer in Betrieb geht, sind auch seitens der Gemeinde noch einige Aufgaben abzuarbeiten. Das betrifft die Straßenbeleuchtung, die Verkehrsregelung, das Außengelände sowie erforderliche Stellplätze.

Raesfeld

, 21.04.2017, 17:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tempo 30 vor neuem Kindergarten

Die Planung für die Außenanlagen des Kindergartens.

In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am Montag (24. April) um 18 Uhr beraten die Politiker zunächst über den Vorschlag der Verwaltung, die Straßenbeleuchtung am Kreisverkehr der Borkener Straße/Zum Michael zu erneuern. Auch, weil der Kreis als Straßenbaulastträger die Fahrbahn in der 29. und 30. Kalenderwoche (17. bis 30. Juli) sanieren will.

„Sicherheitsrisiko“

„Zurzeit besteht ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko querender Fußgänger durch eine mangelnde Erkennbarkeit, welche durch die nicht angepasste Beleuchtung hervorgerufen wird“, urteilt Nadine Wiedenhöft von der Bauverwaltung in der Vorlage für den Ausschuss. Eine LED-Beleuchtung soll dies ändern. Für eine ausreichende Beleuchtung sollen zwei weitere Lichtmasten je Fußgängerüberweg aufgestellt werden. Die Kosten sollen durch eine Förderung zur energieeffizienten Beleuchtung gedeckt werden.

Zudem will die Gemeinde das erlaubte Höchsttempo auf der Straße Zum Michael auf 30 km/h beschränken. Kommunen dürfen dies laut neuer Rechtslage vor Kindergärten selbst beschließen, ohne nachweisen zu müssen, dass an dieser Stelle ein Unfallschwerpunkt besteht.

Elf Stellplätze

Elf Stellplätze will die Gemeinde für den Kindergarten errichten, die von der Straße Füllenkamp erreichbar sein werden. Kostenpunkt: 40 000 Euro. Dieses Geld müsste überplanmäßig von der Politik bereitgestellt werden – Einsparungen bei der Kreisumlage machen diese Ausgabe möglich. In der Sitzung wird auch die mit dem Träger des Kindergartens (Kreissportbund) erarbeitete Planung der Außenanlagen des Kindergartens vorgestellt. 75.000 Euro sind dafür bereits in den Haushalt eingeplant.