Toter Schwan sorgt für Ärger

RAESFELD Nicht nur die Anwohner sind geschockt, auch den Spaziergängern am Schloss Raesfeld dürfte der schwarze Schwan fehlen.

von Von Hildegard Selle

, 15.01.2009, 15:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Bild aus glücklicheren Sommertagen, als der männliche Schwan (r.) noch gesund war.

Ein Bild aus glücklicheren Sommertagen, als der männliche Schwan (r.) noch gesund war.

Während der Kälteperiode sei der Teich bis auf eine Fläche von etwa vier mal drei Meter zugefroren. Auf der kleinen offenen Stelle sammelten sich Enten und Schwäne. Dennoch ließen manche Halter ihre Hunde direkt auf die Wassertiere zulaufen. „Das ist so ärgerlich“, wünscht sich Jürgen Klatt mehr Rücksicht auf die frei lebenden Tiere. Nach dem Tod des männlichen Schwans bedauert er nun dessen „Witwe“. „Sie ruft und ruft und sucht nach ihrem Partner. Schwäne sind treue Tiere“, weiß Klatt und hofft, dass es durch Privatinitiative möglich werden könnte, der Schwanen-Dame einen neuen Herrn zur Seite zu stellen. Jürgen Klatt jedenfalls will die Geschichte weiter verfolgen und versuchen herauszufinden, wessen Hund den Schwan angegriffen hat und „wenn es kein Anderer tut, werde ich Anzeige erstatten“.