Udo Rößing sorgte sich um seinen Sohn

Amoklauf in München

Der Anschlag mit neun Toten in München am Freitagabend (22. Juli) beschäftigte nicht nur die Welt. Die Nachricht sorgte auch für große Besorgnis bei dem ehemaligen Raesfelder Bürgermeister Udo Rößing. Er ist Vater von zwei Söhnen, wovon einer mit seiner Frau und zwei Kindern in München wohnt und arbeitet.

RAESFELD

, 24.07.2016, 15:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Udo Rößing sorgte sich um seinen Sohn

Besorgt: Udo Rößing, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld

 „Als wir davon erfuhren, haben meine Frau und ich uns überlegt, ob unser Sohn noch in seinem Büro oder schon zu Hause ist“, so Udo Rößing. Das Büro des Sohnes liegt unmittelbar am Olympia-Einkaufszentrum. „Wir riefen sofort in München an und erfuhren, dass zwar die Frau und Kinder zu Hause waren, aber nicht unser Sohn. Erst später erfuhren wir, dass er sich richtig verhalten hat und im Büro geblieben ist“, erzählt Udo Rößing auf Anfrage der Dorstener Zeitung am Samstag. 

Großer Umweg wegen Sperrungen

Mit viel Verspätung war der Sohn dann endlich zu Hause. „Er musste große Umwege über die Autobahn fahren, denn das gesamte Gebiet rund um das Einkaufszentrum und das BMW-Gebäude, wo mein Sohn arbeitet, war großräumig gesperrt“, sagt Rößling, der ein großes Kompliment an Polizei und Sicherheitskräfte ausspricht.

„Es war eine schlimme und schreckliche Geschichte und ich kann nur hoffen, dass sich solche Dinge nicht wiederholen“, hofft der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld.

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