Verwaltung sieht keine Alternative zu Sanierung und Anbau

St. Silvester Kindergarten

16 Fragen hatte die Raesfelder CDU zu den Plänen zu Sanierung und Anbau am St.-Silvester-Kindergarten an die Verwaltung gestellt. Im Schulausschuss sollen die Antworten am 23. März diskutiert werden.

ERLE

13.03.2015, 17:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Kindergarten St. Silvester in Erle.

Der Kindergarten St. Silvester in Erle.

Die Raesfelder CDU-Fraktion wollte es genau wissen: Gibt es Alternativen bei der Raumnutzung und der geplanten Sanierung des Erler Kindergartens St. Silvester? Und wie teuer wird das Ganze für die Gemeinde? 16 Fragen umfasst der Katalog der Kommunalpolitiker, der im Ausschuss für Schule und Bildung am 23. März um 17 Uhr, von der Verwaltung beantwortet wird. Mit 469 000 Euro wird wie berichtet der Sanierungsbedarf beziffert, rund 223 000 Euro wären von der Gemeinde zu tragen. Da stellte sich für die CDU auch die Frage nach einem möglichen Neubau. „Aufgrund der zu erwartenden Kosten von 1,2 bis 1,5 Millionen Euro für eine neue Drei-Gruppen-Einrichtung ist diese Alternative verworfen worden“, so Verwaltung in der Sitzungsvorlage.

Sanierungsbedarf akut

Das Fazit der Verwaltung: „Stand heute, hält die Verwaltung eine finanzielle Beteiligung an den Kosten der Sanierung und Verbesserung der Kindertagesstätte mit dem derzeitigen Träger (katholische St. Martin Gemeinde) für die sinnvollste und wirtschaftlichste Lösung.“ So wäre auch die CDU-Frage nach einer möglichen Trägerschaft durch die Gemeinde beantwortet. Zu Fragen nach einem ausreichenden U3- und U2-Angebot ab dem Kindergartenjahr 2016/17 und daraus entstehenden neuen Gruppenkonstellationen stellt die Verwaltung fest, dass der Sanierungsbedarf akut sei, die Bauarbeiten deshalb kurzfristig beginnen und durchgeführt werden sollten.

Nicht mehr Kindergartenplätze

Für die CDU suggerieren die Sanierungs- und Anbau-Pläne „deutlich mehr Kindergartenplätze“. Trotz hoher Kosten und der Neuorganisation der Kindergartengruppen werde aber nur die heute bereits vorhandene Anzahl an Kindergartenplätzen erreicht. Die CDU hält die Kosten deshalb für „unverhältnismäßig hoch“. Die Antwort der Verwaltung: „Nur so ist der Kindergarten zukunftsfähig und kann den Betreuungsbedarf abdecken.“ Denn die U3-Kinder benötigen einen separaten Schlafraum. Die Betreuungssituation in Erle werde durch weitere U2-Plätze verbessert, so die Verwaltung. „In ähnlicher Weise haben wir 20 Kindergärten für verschiedene Träger erweitert, zur vollsten Zufriedenheit“, sagt Architekt Eversmann zu den vorgeschlagenen Sanierungs-Plänen.

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