Vokal-Ensemble „Amarcord“ gastierte im Schloss Raesfeld

Musikalischer Hochgenuss

RAESFELD International gefragt, in den Konzertsälen der Welt zu Hause. Und am letzten Wochenende gastierte das Vokal-Ensemble „Amarcord“ im Rittersaal Schloss Raesfeld.

von Von Rüdiger Eggert

, 15.12.2009, 15:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Ensemble Amarcord gastierte im Rittersaal des Schlosses Raesfeld und sang in der Besetzung Wolfram Lattke (Tenor), Martin Lattke (Tenor), Frank Ozimek (Bariton), Daniel Knauft (Bass) und Holger Krause (Bass).

Das Ensemble Amarcord gastierte im Rittersaal des Schlosses Raesfeld und sang in der Besetzung Wolfram Lattke (Tenor), Martin Lattke (Tenor), Frank Ozimek (Bariton), Daniel Knauft (Bass) und Holger Krause (Bass).

Mit großer Dynamik hielten Wolfram Lattke (Tenor), Martin Lattke (Tenor), Frank Ozimek (Bariton), Daniel Knauft (Bass) und Holger Krause (Bass) die Spannung in den Liedern. Das Ensemble erlaubte sich bei Intonation und Interpretation keine Schwächen. Die trockene Akustik des Rittersaals war für das Klangbild, noch verstärkt durch den guten Publikumsbesuch, nicht gerade förderlich. Mit einem Programm geistlicher Lieder wie „Maria durch ein Dornwald ging“, „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ oder „Jesulein süß“ gastiert Amarcord meist in Kirchen, in denen die hallige Akustik den Werken von Michael Praetorius, Johannes Weyrauch und Joh. Seb. Bach schmeichelt.

Dennoch war jede gesungene Note ein Hochgenuss. Auch die folgenden traditionelle Weihnachtslieder aus Norwegen, England und Spanien überzeugten die Zuhörer in Raesfeld. Wie vielfältig das Gesangsquintett ist, bewiesen die Leipziger nach der Pause. Mit Witz, Swing und ein wenig „Schubbi-duh“ wagten sich die fünf Sänger an Lieder wie „Winter Wonderland“, „White Christmas“ oder „Soviel Heimlichkeit“. Geschickte Arrangements von dem Dresdner Pianisten Tobias Forster oder Matthias Zeller verliehen den „Christmas-Schlagern“ ein neues Klangbild ohne kitschig zu wirken. Die Konzertbesucher wurden mit einer Interpretation von „Stille Nacht“ mit Gänsehaut in den Abend des dritten Advents entlassen.

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