Ein junger Mann mit Brille steht auf einer Dachterrasse in Recklinghausen.
Höhere Ausgaben, weniger Einkommen: Werkstatt-Mitarbeiter Benedikt Clement sorgt sich um seine Zukunft. © Alexander Spieß
Inflation

Höhere Preise, weniger Lohn: Benedikt Clement sorgt sich um seine Zukunft

Benedikt Clement muss mit wenig Geld auskommen. Bald bekommt der Mitarbeiter der Diakonie-Werkstatt wohl noch weniger Lohn. Zugleich wird alles teurer. Der 33-Jährige macht sich große Sorgen.

Benedikt Clement ist sauer. Der junge Mann gehört zu den Leistungsträgern in der Diakonie-Werkstatt an der Hubertusstraße. In der dortigen Holzwerkstatt baut er Kisten zusammen, bedient Kreissäge und Akkuschrauber. Viel Geld verdient der 33-Jährige mit seiner Tätigkeit ohnehin nicht. Und ab Januar könnten seine ohnehin schmalen Bezüge noch einmal um rund 140 Euro sinken. Denn: Die Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen will den sogenannten „leistungsbezogenen Steigerungsbetrag“ für die Leistungsträger in ihren elf Werkstätten im Kreis streichen. Hintergrund ist eine vom Bundestag zum Januar beschlossene Erhöhung des sogenannten Grundbetrages für alle Werkstatt-Beschäftigten von derzeit 109 auf 126 Euro.

Diakonie im Kirchenkreis will bei Werkstätten sparen

„Wir führen eh schon kein Luxus-Leben“

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Redakteur
Ist davon überzeugt, dass das Leben selbst die besten und bewegendsten Geschichten liefert. Man müsse nur aufmerksam zuhören, beobachten und die richtigen Fragen stellen. Glaubt immer noch, dass es eine gute Idee ist, jenseits der 40 Handball zu spielen. Ist in der Region gerne mit dem Rad unterwegs. Dortmunder Junge, verheiratet, Vater von zwei Söhnen.
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