Rudi Hille heute, während im Hintergrund seine alte Lehrwerkstatt in Braunschweig zu sehen ist.
Das ist Rudi Hille heute, während im Hintergrund seine alte Lehrwerkstatt in Braunschweig zu sehen ist. © Wiethaup/Archiv
Nie wieder

Rudi Hille: „Sie hatten keine Skrupel, uns in den Tod zu schicken.“

Rudi Hille hat ein Anliegen: „Das darf alles nicht noch einmal passieren“, sagt der 92-Jährige und meint damit die Nazi-Diktatur und den Krieg. Und deswegen erzählt er seine Geschichte.

Konkret gesagt: Rudolf (genannt Rudi) Hille erzählt eine längere Episode aus seinem Leben, die sich im letzten Kriegsjahr zutrug. Gerade einmal 13 Jahre alt war er, als er im April 1944 die Volksschule beendet. „Eigentlich wollte ich zur ,Fliegertechnischen Vorschule’, dafür musste ich eine Prüfung im Recklinghäuser Arbeitsamt machen. Wir saßen gerade mitten in der Prüfung, als es hieß, dass alle Ausbildungsplätze in der Vorschule bereits besetzt seien. Aber man bot uns an, im Volkswagen-Vorwerk in Braunschweig einen Metallberuf zu erlernen. Und die Entscheidung musste ich dann treffen – ganz allein.“ Als Junge, der gerade 14 Jahre alt geworden war, ging er schließlich nach Niedersachsen.

„Hitlerjunge Salomon“ war im Lehrjahr über Rudi Hille

In der Schule mit nationalsozialistischen Ideologien beeinflusst

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Ich bin Ur-Recklinghäuser, der die Stadt nur für das Studium Richtung Münster verlassen hat. Seit 1990 freier Mitarbeiter, seit 1992 fest angestellt. Rund 20 Jahre habe ich mich vor allem um Sport im Allgemeinen und Fußball im Speziellen gekümmert. Danach folgte eine Horizonterweiterung für alle Themen - und das mit Überzeugung.
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