A42/A43 im Kreuz Herne: Video zeigt Fahrt durch den neuen Tunnel Baukau

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Eine Videovisualisierung der Autobahn GmbH zeigt, wie das Kreuz Herne mit dem Tunnel Baukau in Zukunft aussehen soll.
So soll das Kreuz Herne mit dem Tunnel Baukau in Zukunft aussehen. © Autobahn GmbH
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Der Tunnel Baukau und das Kreuz Herne, also das Kreuz der beiden Autobahnen A42 und A43 gehören aktuell zu den größten Bauprojekten in Nordrhein-Westfalen. Autofahrer werden schon seit Monaten durch eine gigantische Bau-Kulisse geleitet, teilweise sind die Auffahrten gesperrt. Für schwere Lkw ist die A43 nicht befahrbar, es gibt großräumige Umleitungen. Die Behinderungen sind enorm – doch der Gewinn wird groß sein. Wie groß, zeigt ein Video der Autobahn GmbH in einer Visualisierung.

Das Video zeigt das neue Autobahnkreuz aus der Vogelperspektive. Wie wird der neue Tunnel Baukau im Kreuz Herne aussehen und wo wird er verlaufen? Welche Bauverfahren kommen zum Einsatz? Und wie gehen die Tunnel-Experten mit der Bahnstrecke um? All diese Fragen werden in dem Video beantwortet. Und zum Schluss fährt der Betrachter sogar selbst durch den 67 Millionen Euro teuren Tunnel.

Der Rohbau des Tunnels Baukau soll Ende 2022 fertig sein, anschließend müssen technische Arbeiten erfolgen. Ende 2023 sollen Autofahrer das erste Mal in der Realität die neue Verbindung nutzen können – aufgrund von Arbeiten auf der A42 allerdings erst einmal nur auf einem Fahrstreifen.

Wie gigantisch das Bauprojekt ist, hat uns Bauleiter Guido Meinzer selbst erklärt. Der A43-Projektleiter der Autobahn GmbH muss so auch unter den Bahngleisen den neun Meter hohen und 550 Meter langen Tunnel vorantreiben. „Die Bahngleise dürfen sich nicht einen Zentimeter bewegen“, erzählt Meinzer.