Popcorn und Cola bereitgestellt, Platz eingenommen, Licht aus, Film ab. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
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Das Beste aus der Kinowelt: Das sind die Highlights im November

Nachdem viele Filme aus 2020/21 nachträglich erschienen sind, wird es so langsam wieder etwas entspannter bei den Filmpremieren. Hier sind die zehn sehenswertesten, neuen Filme im November.

Bei dem regnerischen und stürmischen Wetter vor der Tür, zieht es einen zurück ins Warme. Doch statt der gemütlichen Couch und Netflix daheim, lohnt es sich aktuell bei folgenden Streifen den Kinositz zu belegen und auf die große Leinwand zu schauen:

Eternals [Starttermin: 4.11.]

Der 26. Film im Marvel-Universum. Mit 23 Milliarden US-Dollar ist die Filmreihe der unangefochtene Platz 1 der Kinogeschichte. Bei dem neusten Teil saß Chloé Zhao auf dem Regiestuhl, die im Frühjahr mit ihrem Film „Nomadland“ mehrfach mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. In den Hauptrollen spielen Gemma Chan, Richard Madden, Angelina Jolie und Salma Hayek, die als Ajak die außerirdischen Gruppe „Eternals“ auf der Erde anführt. Die konnten lange die Menschheit vor den bösen Deviants schützen, was aber auf einmal nicht mehr zu funktionieren scheint…

Ammonite [Starttermin: 4.11.]

“Ammonite“ wagt einen fast 200 Jahre großen Sprung in die Vergangenheit. In den 1840ern lebt die autodidaktische Paläontologin Mary Anning im Süden Englands. Sie sucht Fossilien, die sie an reiche Touristen verkauft, um sich und ihre kranke Mutter über die Runden zu bringen. Einer ihrer Kunden ist Roderick Murchison, der ihr seine traumatisierte Frau Charlotte anvertraut. Ein lukratives Geschäft, das Mary aber an ihre Grenzen bringt – und neue Möglichkeiten eröffnet. Kate Winslet und Saoirse Ronan in einem ungewöhnlichen Liebesdrama.

Happy Family 2 [Starttermin: 4.11.]

2017 gelang mit der deutsch-britischen Familienkomödie „Happy Family“ ein kleiner Überraschungserfolg. Knapp 600.000 Besucher sahen den Film hierzulande und ließen sich davon mitreißen, wie die Hexe Baba Yaga die sich permanent streitende Familie Wünschmann in Monster verwandelt, um sich endlich wieder näherzukommen. Im zweiten Teil steht abermals ein Konflikt am Anfang, doch dann kommt alles anders, als man denkt. Mit viel Tempo und Action geht „Happy Family“ in die zweite Runde. U.a. als Synchronsprecher dabei: Joko Winterscheidt und Oliver Kalkofe.

Die Rettung der uns bekannten Welt [Starttermin: 11.11.]

Mit 16 Regie-Arbeiten in 23 Jahren ist Til Schweiger alles andere als faul. Sein neuster Film, bei dem er selbst erneut eine der Hauptrollen spielt, steht der 18-jährige Paul und seine bipolare Störung im Fokus. Schweiger spielt den überforderten Vater Hardy. Nach einem Suizidversuch des Sohnes, steckt Hardy ihn in eine Klinik für Jugendliche mit psychischen Problemen. Dort lernt Paul Toni kennen, mit der er eines Nachts durchbrennt. Nachdenkliche, erdrückende, schwermütige und realitätsnahe Story, bei der Schweiger auch am Drehbuch mitschrieb.

Last Night in Soho [Starttermin: 11.11.]

Außergewöhnliche Horrorfilme, die auch mal die Genregrenzen sprengen, sind hoch im Kurs. Einer der heißesten Anwärter des Jahres kommt erst jetzt in die Kinos. „Last Night in Soho“ erzählt die Geschichte der jungen Modedesignstudentin Eloise, die gerade erst nach London gezogen ist. Während ihre Freunde Party machen, träumt sie sich in die Zeit der 60er. Dort trifft ihr Alter-Ego Sandy auf den verführerischen Manager Jack… Viel mehr braucht und sollte man vorab nicht wissen, denn der hochgelobte Film lebt besonders durch seine sehr überraschenden Wendungen.

Lieber Thomas [Starttermin: 11.11.]

Bei „Lieber Thomas“ erwartet die Zuschauer ein gewaltiger Mix aus Biografie, Historienfilm und Drama. Thomas Brasch ist zwar in England geboren, seine Familie sind aber deutsch-jüdische Emigranten, die in den 1950ern in die DDR übersiedeln wollen. Sein Vater probiert den Staat aufzubauen, Thomas möchte aber Schriftsteller werden und schreibt polarisierende Drehbücher, wovon das erste gleich verboten wird. Auch sein fortlaufendes Leben scheint nicht vom Glück gesegnet zu sein. Albrecht Schuch und Jella Haase brillieren wieder einmal mit ihren schauspielerischen Qualitäten.

Ghostbusters: Legacy [Starttermin: 18.11.]

Mit „Ghostbusters“ erschien Mitte der 80er einer der kultigsten Science-Fiction-Komödien aller Zeiten. Der 1989 folgende Teil 2 wusste ebenfalls zu begeistern. Dann war es – zumindest auf der Kinoleinwand – sehr lange still um die Geisterjäger. Die 2016 erschienene Neuverfilmung floppte, trotzdem gibt es in diesem Jahr einen weiteren Versuch, bei dem Trevor herausfindet, dass sein Opa womöglich zu den legendären, wenn auch fast vergessenen Ghostbusters gehörte. Für die Regie zuständig: Jason Reitman („Juno“, „Up in the Air“, „Thank you for Smoking“)

The Power of the Dog [Starttermin: 18.11.]

Benedict Cumberbatch ist spätestens seit seiner Rolle als „Sherlock“ ein wahrer Publikumsmagnet. Nun darf er sich aber in einer ganz anderen Art und Weise behaupten. „The Power of the Dog“ ist ein Western-Drama, in dem Cumberbatch Phil spielt, einen strengen und disziplinierten Farmer. Mit seinem Bruder George (Jesse Plemons) gerät er permanent aneinander, der mit der Kontrolle von Phil so gar nicht zurechtkommt. Ob die Witwe Rose, gespielt von Kirsten Dunst, und ihr Sohn Peter einen Ausweg darstellen?

Resident Evil: Welcome to Raccoon City [Starttermin: 25.11.]

Die Videospielreihe „Resident Evil“ hat den Grundstein für ein eigenes Genre gelegt, den Survival-Horror. Kaum ein Spiel hat sich dermaßen oft verkauft und so viele Anhänger gefunden. Zwar hat die gleichnamige Filmreihe die Kinogeschichte nicht gleichwertig auf den Kopf gestellt, aber mit „Welcome to Raccoon City“ steht der bereits siebte Film in den Startlöchern, der sich thematisch an den ersten beiden Videospielen orientiert. Bei den Darstellern wurde einmal komplett ausgetauscht. Auch Regisseur Johannes Roberts ist ein Newcomer.

The Unforgiveable [Starttermin: 25.11.]

Die gleichnamige britische Miniserie bietet für das Thriller-Drama „The Unforgivable“ die Vorlage. Sandra Bullock spielt die Hauptrolle Ruth Slater. Sie wurde aufgrund zweifachen Mordes zu 15 Jahren Haft verurteilt und probiert nun ins Leben wieder einzusteigen. Die Verwandten der Ermordeten machen ihr jedoch direkt den Alltag zur Hölle. Sie sieht als einzigen Ausweg, um wieder halbwegs angenehm leben zu können, nur den Kontakt zu ihrer jüngeren Schwester, der jedoch vor Jahren abbrach. Nora Fingscheidts englischsprachiges Regiedebüt. Zuletzt landete sie in Deutschland mit „Systemsprenger“ einen großen Erfolg.

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