Fluglinie verbindet das Ruhrgebiet jetzt mit Nordseeinseln Juist und Norderney

Die SPD befürwortet den Ausbau des Gewerbegebiets am Flugplatz Schwarze Heide.
Die SPD befürwortet den Ausbau des Gewerbegebiets am Flugplatz Schwarze Heide. © Helmut Scheffler (A)
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Trotz der Corona-Pandemie ist eine neue Flugverbindung zwischen dem Ruhrgebiet und den beiden Ostfriesischen Inseln Norderney und Juist an den Start gegangen.

Zum Auftakt brachte die Fluggesellschaft Meerexpress am Freitagvormittag in einer voll besetzten Cessna neun Reisende von dem Flugplatz Schwarze Heide nahe Dinslaken (Kreis Wesel) auf die Nordseeinseln. Die Maschine erreichte Norderney nach gut einer Dreiviertelstunde Flugzeit – nach einem kurzen Stopp ging es dann weiter auf die Nachbarinsel Juist, wie Geschäftsführer Simon Huthwelker sagte.

Zwei Hin- und Rückflüge pro Woche geplant

Der Flugplan sieht den Sommer über an den meisten Wochentagen je zwei Hin- und Rückflüge vor. Zudem sind an einigen Tagen auch Sonderflüge geplant – etwa vom Ruhrpott auf die Insel Borkum. Da Übernachtungen zu touristischen Zwecken wegen der Corona-Pandemie derzeit untersagt sind, befördert die Fluglinie aktuell nur Zweitwohnungsbesitzer, Tagesausflügler und Geschäftsreisende. An Bord gilt eine Maskenpflicht. Vor dem Start können sich Reisende noch freiwillig auf Corona-Infektionen testen lassen.

Die Flugverbindung soll zwischen Frühjahr und Herbst eine Alternative für die An- und Abreise zu den Inseln über die Autobahn 31, dem sogenannten Friesenspieß, bieten. Bislang gibt es Direktverbindungen zu einigen Inseln von küstennahen Orten in Ostfriesland: Flieger starten etwa von Emden, Norddeich (Kreis Aurich) und Harle (Kreis Wittmund) aus.

dpa