Großbrand in Iserlohn: Bauernhof in Flammen – Feuerwehr hat zu wenig Wasser

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Flammen schlagen aus einer Scheune und dem benachbarten Dachstuhl eines Bauernhofes in Iserlohn.
Flammen schlugen aus der Scheune des Bauernhofes auf den benachbarten Dachstuhl des Wohngebäudes über. © Justin Brosch
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Rund 100 Feuerwehrleute waren Dienstagabend (5.7.) und in der Nacht zu Mittwoch im Einsatz bei einem Großbrand auf einem Bauernhof in Iserlohn. Eine Scheune brannte komplett nieder, zwei andere Gebäude, darunter das Wohnhaus, wurden massiv beschädigt.

Das Feuer brach gegen 20 Uhr aus, als auf dem Hof an der Kellerstraße Heuballen angeliefert wurden. „Da wir wissen, dass die Löschwasserversorgung hier oben schwierig ist, haben wir sofort stärkere Kräfte alarmiert“, berichtete Feuerwehrsprecher Marvin Asbeck am frühen Mittwochmorgen. So wurde für ganz Iserlohn ein Stadtalarm ausgelöst, auch die Feuerwehren aus Menden, Hemer, Balve und Neuenrade wurden alarmiert.

Nicht genügend Wasser in den Leitungen vor Ort

Da in den Hydranten und den Leitungen vor im Ortsteil Kesbern nicht genügend Wasser zur Verfügung stand, richtete die Feuerwehr laut Asbeck einen Pendeldienst mit Löschfahrzeugen ein. Das Feuer griff dennoch von den Heuballen auf die Scheune über. Von dort aus breiteten sich die Flammen auf den Dachstuhl des Wohnhauses und auf ein Werkstattgebäude aus.

Der Einsatz dauerte bis zum Mittwochmorgen. Alle Bewohner sowie Pferde und Hunde blieben unverletzt.