Brand

Historisches Zechengebäude in Witten abgebrannt, Feuerwehrmann verletzt – „Hatten keine Chance“

In Witten ist am Sonntagabend ein historisches Zechengelände abgebrannt. Die Feuerwehr konnte das Gebäude nicht mehr retten. Nun ermittelt die Polizei.
In Witten ist ein altes Zechengebäude abgebrannt. © Feuerwehr Witten

Ein historisches Zechengebäude ist im Muttental in Witten am Sonntagabend (29.09.) vollends ausgebrannt. Erst in der Nacht teilte die Feuerwehr mit, dass das Feuer in einem Gebäude der ehemaligen Zeche Herberholz gelöscht worden sei.

Feuerwehrmann bei Löscharbeiten in Witten verletzt

40 Kräfte waren dafür im Einsatz. Wie die WAZ berichtet, wurde dabei einer der Feuerwehrleute leicht verletzt. Demnach hatten Anwohner in der Nebenstraße etwas knacken hören. Als sie herausliefen, stand das Gebäude bereits in Flammen.

„Wir hatten keine Chance mehr. Als wir kamen, war das Dach schon durch“, so der Einsatzleiter der Feuerwehr. Details zur Brandursache und Schadenshöhe waren zunächst nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.

Die ehemalige Zeche war zuletzt bei den Unwettern im Juli stark von dem Hochwasser beschädigt worden. Es war das letzte Steigerhaus in Witten.

dpa

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