Coronavirus

Impfstart in NRW-Praxen verzögert sich – zu wenig Astrazeneca-Impfstoff vorhanden

Das Impfen in Arztpraxen verzögert sich in Nordrhein-Westfalen. Es ist zu wenig Astrazenca-Impfstoff vorhanden. Nun wurde ein anderes Startdatum veröffentlicht.
Das Impfen in Arztpraxen verzögert sich in Nordrhein-Westfalen. © picture alliance/dpa/Reuters/Pool

Wegen der deutlich verringerten Lieferungen von Astrazeneca-Impfstoff verschiebt sich der geplante Impfstart in NRW-Arztpraxen bis nach Ostern. Der Start sei jetzt nicht mehr für den kommenden Montag (29.3.), sondern für den 6. April vorgesehen, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein in einem Schreiben an niedergelassene Ärzte mit. Das NRW-Gesundheitsministerium habe die KV zuvor über die Liefereinschränkungen informiert.

Weniger Impfdosen als geplant vorhanden

In der laufenden zwölften Kalenderwoche (ab 22.3.) werde NRW statt der geplanten 144 000 nur 43 200 Dosen bekommen, hatte eine Sprecherin des NRW-Gesundheitsministeriums der dpa am Dienstag mitgeteilt. In den Praxen von Hausärzten und Gynäkologen sollen vor allem unter 70-Jährige mit Vorerkrankungen und Begleitpersonen von Schwangeren geimpft werden.

Die KV Nordrhein verspricht sich von den Impfungen in Praxen einen deutlichen Fortschritt. Mehr als 500 000 Impfungen pro Woche seien möglich, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehe, hatte KV-Nordrhein-Chef Frank Bergmann vergangenen Freitag erklärt.

dpa

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