Coronavirus

Karnevals-Gipfel in der Staatskanzlei

Wie kann Brauchtum in Zeiten von Corona funktionieren? Die Karnevalisten haben ein detailliertes Konzept vorgelegt. Jetzt bekommen sie Feedback von der Regierung.
Wie kann Karneval in Corona-Zeiten funktionieren? Darüber berät sich die Landesregierung mit vier Festkomitees und dem Bund Deutscher Karneval. © picture alliance/dpa

Vier Festkomitees und der Bund Deutscher Karneval treffen sich am Freitag (17.00 Uhr) mit Vertretern der NRW-Landesregierung zu einem Karnevals-Gipfel. Bei dem Treffen in der Düsseldorfer Staatskanzlei soll über ein 30-seitiges Konzept gesprochen werden, das die Karnevalisten dem Gesundheitsministerium vorgelegt hatten.

Es enthält Handlungsempfehlungen, wie zum Beispiel am 11.11. zur Sessionseröffnung Karneval gefeiert werden könnte. So planen die Düsseldorfer Jecken zum Beispiel, mit bis zu 499 Teilnehmern das traditionelle Hoppeditz-Erwachen auf dem Rathausplatz zu begehen. Ab 500 Gästen müsste gemäß der aktuell gültigen Coronaschutz-Verordnung belegt werden, dass die An- und Abreise unter Einhaltung der Belange des Infektionsschutzes erfolgt.

Absage an Partys und Bälle

Wie ein Sprecher des Kölner Festkomitees sagte, enthält das Konzept detaillierte Handlungsempfehlungen für bestimmte Veranstaltungen – so auch einen möglichen Sitzungskarneval. „Partys und Bälle wird es nicht geben.“ In Sitzungssälen bei festen Plätzen könne man aber mit Abständen – auch zu den Akteuren auf der Bühne – Karneval feiern. Rosenmontagszüge sollen bei dem Gespräch in der Staatskanzlei noch kein Thema sein.

Neben den Kölner Karnevalisten sind Vertreter aus Düsseldorf, Bonn und Aachen sowie der Bund Deutscher Karneval als Dachverband zu dem Treffen geladen.

lnw

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