Energiewende

Laschet sieht NRW für früheren Kohle-Ausstieg gerüstet

Bis 2038 soll NRW nach aktueller Planung aus der Kohle-Verstromung aussteigen. Möglich wäre laut Ministerpräsident Armin Laschet auch ein früherer Ausstieg - das könnte mehrere Dörfer retten.
Armin Laschet, NRW-Ministerpräsident und Landesparteivorsitzender der CDU, spricht auf dem Landesparteitag. © Bernd Thissen/dpa

Nordrhein-Westfalen wäre aus Sicht des scheidenden Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) für einen früheren Ausstieg aus der Braunkohle gewappnet. Falls die Bundesregierung eine neue Entscheidung für ein schnelleres Ende der Braunkohleverstromung fälle, sei NRW vorbereitet, sagte Laschet am Samstag bei einem Landesparteitag der NRW-CDU in Bielefeld.

Die Leitentscheidung der schwarz-gelben Landesregierung zur Braunkohle beinhalte bereits die Möglichkeit, dass Dörfer, die den bisherigen Planungen zufolge den Braunkohle-Baggern zum Opfer fallen würden, dann erhalten werden könnten, sagte Laschet. Das entscheidende Kriterium sei, ob die Versorgungssicherheit erhalten werden könne.

Nach der bisherigen Planung soll das letzte Braunkohlekraftwerk in NRW bis zum Jahr 2038 abgeschaltet werden. Es gebe aber die Perspektive, dass das eventuell bereits bis 2030 zu schaffen sei, sagte Laschet.

dpa

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