Der angeklagte Ex-Mitarbeiter einer Bochumer Steuerberatergesellschaft und sein Verteidiger Otto Wächter (links) kurz vor Prozessbeginn.
Der angeklagte Ex-Mitarbeiter einer Bochumer Steuerberatergesellschaft und sein Verteidiger Otto Wächter (links) kurz vor Prozessbeginn. © Werner von Braunschweig
Landgericht Bochum

Mann aus Herne wollte mit Prostituierten abkassieren – Schwindel flog erst am Ende auf

Ein Mann (47) aus Herne wollte offenbar mit Prostituierten im großen Stil abkassieren. Der Betrug um Corona-Soforthilfen flog allerdings am Ende auf.

Weil er in der Anfangsphase der Corona-Krise versucht haben soll, für 39 Prostituierte zu Unrecht NRW-Soforthilfe einzustreichen, muss sich ein 47-jähriger Mann aus Herne seit Dienstag vor dem Bochumer Landgericht verantworten. Der Angeklagte war laut Staatsanwaltschaft damals leitender Mitarbeiter einer Steuerberatungsgesellschaft unweit vom Bochumer Rathaus. Wären alle seine „Fake-Anträge“ durchgegangen, wären auf ein dubioses Konto 351.000 Euro ausgezahlt worden – doch der Schwindel war noch rechtzeitig bemerkt worden.

Angeklagter ist nicht mehr in der Branche tätig

Angeklagtem droht lange Bewährungsstrafe

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