Podcast „Ohne Bewährung“

Podcast: Grausamer Mord an Dortmunder Kleinunternehmer gibt Rätsel auf

Nach einem grausamen Mord an einem Kosmetikhändler aus Dortmund erhängt sich einer der Angeklagten in der Zelle. Er nimmt alle Schuld auf sich. Doch so einfach ist die Sache nicht.

Ulvi K. war ein erfolgreicher Kleinunternehmer aus Dortmund. Tag für Tag stand er auf Floh- und Wochenmärkten in der Region und verkaufte Kosmetikartikel. Ende September 2015 wurde der Familienvater von einer Angestellten gefesselt, geknebelt und tot in seinem Garagenlager gefunden. Ein grausamer Mord?

Die Familie des 44-Jährigen kann sich zunächst keinen Reim darauf machen. Ulvi K. war stets großzügig, hilfsbereit und – wie alle glauben – niemals in krumme Geschäfte verwickelt. Doch bei den Ermittlungen stellt sich heraus. Letzteres ist nicht richtig. Der Kosmetikhändler war in Diebeskreisen als Hehler gut bekannt.



Angeklagter erhängt sich in der Zelle

Die Polizei nimmt schließlich drei Männer aus Georgien als mutmaßliche Täter fest. Sie sollen ihn im Streit um eine Lieferung von Diebesgut getötet haben. Im Oktober 2016, ein Jahr nach der Tat, beginnt der Prozess – und schon nach dem ersten Verhandlungstag erhängt sich einer der Angeklagten in seiner Gefängniszelle.

In einem Abschiedsbrief nimmt der Mann alle Schuld auf sich allein und entlastet seine beiden angeblichen Mittäter. Doch so einfach machen es sich die Richter nicht. Hören sie unseren Podcast zu diesem zwei Jahre dauernden Prozess, der zeigte, wie grausam und wie tragisch Ulvi K. in seiner Garage zu Tode kam.