Der Neubau des Landesarchivs in Duisburg, Ferdinand Tigemann, ehemaliger Chef des BLB wurde wegen Korruption verurteilt
Extreme Preissteigerungen beim Neubau des Landesarchivs in Duisburg brachten 2010 eine der größten Korruptionsaffären der vergangenen Jahrzehnte ins Rollen. Der ehemalige Chef des Landesbetriebs Straßenbau, Ferdinand Tiggemann, wurde dafür zu einer jahrelangen Haftstrafe und Schadensersatz in Millionenhöhe verurteilt. © Fotos: dpa/ Montage: Nina Dittgen
Korruptions-Serie

Korrupter Spitzen-Manager des Landes NRW muss für Jahre ins Gefängnis

232.000 Euro Jahresgehalt reichten ihm nicht. Seine Gier brachte den Chef eines Landesbetriebes in NRW für Jahre hinter Gitter. Die Affäre ist der größte Korruptionsskandal seit Jahren.

Ferdinand Tiggemann (72) stand viele Jahre lang an der Spitze des „Bau und Liegenschaftsbetriebs NRW“ (BLB NRW). Hinter diesem spröden Namen verbirgt sich ein riesiges Immobilienunternehmen, dem nahezu alle Grundstücke und Gebäude des Landes gehören – mehr als 4.000.

Es geht um gigantische Geldmengen

Grundstück kostete nicht knapp 4, sondern 30 Millionen Euro

Mindestens 178.000 Euro Schmiergeld kassiert

„Einer der bestbezahlten Funktionsträger des Landes“

Zu Schadenersatz in Millionenhöhe verurteilt

Über den Autor
Redakteur
Ulrich Breulmann, Jahrgang 1962, ist Diplom-Theologe. Nach seinem Volontariat arbeitete er zunächst sechseinhalb Jahre in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten, bevor er als Redaktionsleiter in verschiedenen Städten des Münsterlandes und in Dortmund eingesetzt war. Seit Dezember 2019 ist er als Investigativ-Reporter im Einsatz.
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Ulrich Breulmann

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