Nachbarschaftsstreit

Streit unter Nachbarn in Hagen findet ein blutiges Ende – Polizist beteiligt

Ein Nachbarschaftsstreit zwischen zwei Familien in Hagen ist eskaliert. Drei Männer werden verletzt, einer mit einer Waffe. Die Hagener Polizei hat die Ermittlungen abgegeben.
Mit großem Aufgebot rückte die Polizei zu einem Nachbarschaftsstreit in einem Neubaugebiet in Hagen aus. Blutspuren auf dem Boden zeugen von dem gewalttätigen Konflikt. © Alex Talash

Am Donnerstagabend ist ein Streit zwischen zwei benachbarten Familien in Hagen-Vorhalle eskaliert. Drei Männer wurden dabei verletzt, einer von ihnen schwer, wie die Westfalenpost berichtet. Polizei und Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot aus. Die Hagener Polizei hat die Ermittlungen an das Polizeipräsidium Wuppertal abgegeben.

Vor Ort trafen die Einsatzkräfte in dem Neubaugebiet auf tumultartige Szenen. Zwei Familien waren in Streit geraten, es kam zu einer Schlägerei. Schnell kamen immer mehr Mitglieder beider Familien hinzu, sodass sich beim Eintreffen der Beamten rund 20 Personen gegenüberstanden, wie die Polizei mitteilt. Auslöser der gewalttätigen Auseinandersetzung war ein Disput zwischen vier Männern der beiden Familien über die örtliche Parksituation.

Polizeikette und Diensthund trennen die Nachbarn in Hagen

Mit vielen Beamten konnte die Polizei die streitenden Parteien schließlich trennen. Eine Polizeikette und ein eingesetzter Diensthund hielten die beiden Familien auf Distanz, bis sich die Gemüter etwas beruhigt hatten.

Bei dem Konflikt wurde ein 30-Jähriger mit Messerstichen oberflächlich verletzt. Er musste wie zwei weitere Männer in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei stellte ein Küchenmesser sicher und nahm zwei der Hauptbeteiligten vorläufig fest.

Polizeipräsidium Wuppertal übernimmt Ermittlungen aus Neutralitätsgründen

Da einer der an dem Konflikt beteiligten Männer ein Polizist der Polizei Hagen ist, führt das Polizeipräsidium Wuppertal aus Neutralitätsgründen die Ermittlungen in diesem Fall durch.

hdk/dpa