Wandern heißt nicht automatisch 30 Kilometer - suchen Sie sich einfach das Passende heraus! © Pixabay
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Wandern für Anfänger – So geht richtige Vorbereitung

Ich packe meine Tasche und nehme mit... Ja, was denn eigentlich, wenn eine große Wanderung ansteht? Mit unserer Liste sind Sie bestens gewappnet für die nächste Tour über Stock und Stein!

Schuhe schnüren und ab geht’s in die Natur. Gerade in den vergangenen Monaten hat das Hobby Wandern seinen ewigen Ruf als Sport für Rentner verloren, denn plötzlich treibt es immer mehr Leute aus allen Altersklassen regelmäßig nach draußen. Doch gerade bei längeren Touren ist die richtige Vorbereitung das A und O. Zwar mögen viele Eintragungen unserer Liste banal erscheinen, doch gerade Anfänger unterschätzen die Wirksamkeit von den kleinen Dingen und bereuen es im Nachhinein. Also besser mit Bedacht packen!

Der Kompass 2.0 – Wander-App Komoot

Natürlich taugt der klassische Kompass nicht nur für Nostalgiker immer noch was. Doch die App Komoot hat im vergangenen Jahr nicht umsonst einen großen Aufschwung erfahren. Bei dieser Navigations-App können sich Nutzer untereinander vernetzen, ihre liebsten Strecken teilen und gleich noch die Schnappschüsse vom Weg zu den Routen hinzufügen. So finden Sie noch in jeder Region eine passende Wanderung, die sich nach Schwierigkeit, Länge und sogar nach Geländetypen einteilen lässt. So geht Wandern im 21. Jahrhundert!

Kleider machen Leute

Mit den falschen Klamotten ist eine Wanderung schneller vorbei, als sie angefangen hat. Deswegen muss von Kopf bis Fuß alles auf die Routen-Tauglichkeit geprüft werden. Lieber Wanderschuhe mit Profil als Sportschuhe, besser eine leichte Fleecejacke als der schwere Baumwollpulli, anstelle der üblichen lieber strapazierfähige Wandersocken – und so weiter! Je länger die Wanderung, umso wichtiger wird dabei auch die passende Kleidung. Und gerade da lohnt sich die Investition in hochwertigere Produkte auf Dauer auf jeden Fall.

Am Stock zum Ziel

In der deutschen Spazierlandschaft sind Stöcke vor allem mit Nordic Walking verknüpft, dabei dienen Wanderstöcke auch bei einer stereotypischen Kraxelei durch Berg und Tal der Stabilität. Bei der Auswahl sollte jedoch besonders auf die richtige Höhe und Stabilität geachtet werden, denn sonst wird aus der Stütze schnell ein gefährlicher Fallstrick.

Festes Schuhwerk ist die halbe Miete. © Pixabay © Pixabay

Für den Notfall gewappnet

Genau wie bei einer längeren Autofahrt ist auch eine Wanderung eine Reise, bei der man im besten Falle selbst bei kleinen und großen Unfällen einschreiten kann. Dafür dient natürlich ein gängiges Erste-Hilfe-Set, aber auch Blasenpflaster gehören in jeden Wanderrucksack. Wer besonders gewieft packen will, darf auch eine Zeckenzange nicht vergessen, machen es sich die Plagegeister doch besonders gerne in Feld und Wald breit. Vorsicht ist eben besser als Nachsicht!

Gewappnet gegen die Sonne

Je höher die Wanderung Sie führt, desto wichtiger ist eine taktische Vorbereitung auf die Sonnenstrahlen. Deswegen gehört bestenfalls eine Kappe auf den Kopf, die Sonnencreme auf die Haut und die richtige Brille auf die Nase. Erst dann können Sie auch in luftigen Höhen die Aussicht genießen, ohne Bedenken wegen Sonnenstich, -brand oder einer viel zu grellen Beleuchtung haben zu müssen.

Proviant nicht vergessen!

So angenehm gesättigt man sich beim Losmarschieren auch fühlen mag, im Laufe der Wanderung kann sich das ganz schnell wieder ändern. Bei all der Anstrengung verliert ein Mensch schließlich bis zu 500 Milliliter Wasser – eine stabile, gut gefüllte Trinkflasche ist daher ein Muss. Und auch nahrhafte Speisen wie Nüsse oder Obst sorgen für eine wichtige Energiequelle auf dem Weg. Ganz wichtig ist dabei aber am besten nur Dinge einzupacken, die nicht allzu viel wiegen. Ihr Rücken wird es Ihnen danken!

Alles dabei? Dann geht’s los. © Pexels © Pexels

Immer erreichbar dank einer Powerbank

Selbst wenn Sie kein Typ für viele Schnappschüsse von der Tour sind und auch auf praktische Navigations-Apps verzichten können, so ist ein Handy doch gerade in der Natur ziemlich wichtig. Denn so kann zum einen Hilfe gerufen werden, wenn es doch einmal brenzlig wird und spätestens dann, wenn die Nacht einbricht, sollten Sie auch Ihren Lieben Zuhause Bescheid geben, wo Sie sich ungefähr aufhalten. Als Orientierungshilfe für Sie und Ihre Umwelt ist ein geladenes Handy einfach unschlagbar.

Unverzichtbare Retter in der Not

Im Rucksack sollten Sie bestenfalls auch so essentielle Dinge wie Bargeld, Ihren Personalausweis, ein Taschenmesser, ein Feuerzeug und ein bequemes Sitzkissen verstauen. Damit all diese Dinge bei Wind und Wetter trocken bleiben, besorgen Sie sich am besten noch einen Regenschutz für den Rucksack. Dann kann wirklich nichts mehr schief gehen!

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