Man könnte meinen, dass bei einer Geldautomaten-Sprengung eingefärbte Geldscheine für die Täter wertlos geworden sind. Das ist aber nicht der Fall.
Man könnte meinen, dass bei einer Geldautomaten-Sprengung eingefärbte Geldscheine für die Täter wertlos geworden sind. Das ist aber nicht der Fall. © picture alliance / dpa
Geldautomaten-Sprengungen

Wie Verbrecher auch eingefärbte Geldscheine aus Geldautomaten-Sprengungen noch nutzen

Das Sprengen von Geldautomaten ist eine Seuche. Dabei könnte man denken, alle Automaten machten bei einer Sprengung die Geldscheine mit Farbe unbrauchbar. Doch das ist ein doppelter Irrtum.

Allein in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen wurden nach Angaben des Landeskriminalamtes 99 Geldautomaten gesprengt. Dabei blieb es in 57 Fällen bei einem Versuch. Das heißt: Die Täter kamen nicht an das Geld heran.

Der Frust des Landeskriminalamtes

Der zweite große Irrtum

Über den Autor
Redakteur
Ulrich Breulmann, Jahrgang 1962, ist Diplom-Theologe. Nach seinem Volontariat arbeitete er zunächst sechseinhalb Jahre in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten, bevor er als Redaktionsleiter in verschiedenen Städten des Münsterlandes und in Dortmund eingesetzt war. Seit Dezember 2019 ist er als Investigativ-Reporter im Einsatz.
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