Ex-Schalker Guido Burgstaller blamiert sich kräftig mit Rapid Wien

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Der Ex-Schalker Guido Burgstaller, hier im Trikot des FC St. Pauli, kassierte mit Rapid Wien eine historische Niederlage. © Tim Rehbein/RHR-FOTO
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Die Fans von Rapid Wien waren entsetzt. Durch die 0:1-Niederlage gegen den FC Vaduz verpasste ihre Mannschaft völlig überraschend die Qualifikation für die Uefa Conference League.

Zu allem Überfluss kam es noch zu Szenen, die zeigten, dass die Zerwürfnisse bei Rapid über das 0:1 hinausgehen. Einen Platzsturm der wütenden Fanszene aus der Westkurve konnten die Ordner noch verhindern, Fanvertreter bahnten sich stattdessen einen Weg in den VIP-Bereich und stellten dort den Vorstand zur Rede.

Das Liechtensteiner „Volksblatt“ schrieb von der „Sensation“. Nach dem 1:1 im Hinspiel reichte der Treffer von Tunahan Cicek in der 22. Minute, um den Liechtensteiner Traum wahr zu machen und die Wiener in Depressionen zu stürzen.

„Wenn wir gesagt haben, Gruppenphase wäre schon cool, da haben alle immer nur gelacht. Wir haben es jetzt echt geschafft und sind verdient dort. Das ist das Schöne am Fußball. Es gibt Wunder, dass sich der Außenseiter durchsetzt und das war bei uns der Fall“, sagte Vaduz-Stürmer Manuel Sutter.

Guido Burgstaller drückte die Blamage gegenüber der „Krone“ so aus: Die Wiener Leistung „über 180 Minuten hat nicht gepasst“. Ab der 35. Minute musste Rapid wegen der Roten Karte für Wimmer in Unterzahl spielen.