Schalke 04

Schalke 04 bangt um Mehmet Can Aydin und Dominick Drexler

Ein wesentlicher Schalker Erfolgsfaktor in Hannover war die starke Mentalität der Mannschaft von Dimitrios Grammozis. Sinnbildlich dafür war Mittelfeldspieler Dominick Drexler.
Immer wieder aufstehen: Dominick Drexler. © Tim Rehbein/RHR-FOTO

Es mutete wie ein kleines Fußballwunder an, dass Dominick Drexler in Hannover 96 Minuten auf dem Platz stand. Denn gefühlt wurde der 31-Jährige fast die Hälfte der Spielzeit von den Schalker Mannschaftsärzten behandelt.

Drexler musste so viel einstecken, dass eigentlich schon zur Halbzeitpause sicher schien, dass er das Ende dieser hochintensiven Partie nicht auf dem Platz erleben werde.

Grammozis lobt Mentalität

Aber der Mittelfeldspieler ließ sich nicht entmutigen und stand immer wieder auf. Eine Einstellung, die nicht nur seinen Trainer begeisterte. Dimtrios Grammozis: „Dome wurde sehr oft gefoult und hat eine riesige Fleischwunde an der Achillessehne. Der Junge hat sich durchgebissen“.

Ob Drexler bis zur nächsten Aufgabe, dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden, zur Verfügung steht, ist jedoch zweifelhaft. Auch bei Mehmet Can Aydin muss man abwarten, denn der Jung-Profi musste wegen Oberschenkelproblemen schon nach 18 Minuten ausgewechselt werden.

Das alles schon konnte Schalker Freude über den dritten Sieg in Folge ohne Gegentor nicht schmälern und wurde auch vom Gegner anerkannt. 96-Trainer Jan Zimmermann: „Schalke war ein starker Gegner. Wir konnten uns vorne nicht durchsetzen.“