Schalke 04

Schalke 04 will saftige Geldstrafe vom Sportgericht nicht hinnehmen

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt. Schalke will das nicht hinnehmen und legt Einspruch ein.
Vor allem in der Nordkurve zündeten Schalker Fans Pryotechnik nach dem 3:2-Erfolg gegen den FC St. Pauli. © Tim Rehbein

Nach dem 3:2-Erfolg gegen den St. Pauli machte der FC Schalke 04 nicht nur die Rückkehr in die Bundesliga perfekt, sondern in der Veltins-Arena herrschte Ausnahmezustand. Schon vor, während und vor allem nach der Partie kam es zu unsportlichem Verhalten der Anhänger der Königsblauen. Dafür wurde der Verein vom Sportgericht des DFB nun zu einer Geldstrafe verurteilt.

Wegen des Abbrennens Bengalischer Feuer und Rauchtöpfe vor sowie während der Partie wurden die Blau-Weißen mit einer Strafe von 53.106 Euro belegt. Laut Angaben des DFB wurden mindestens 40 Bengalische Feuer und acht blaue, weiße und schwarze Rauchtöpfe gezündet. Der Anstoß verzögerte sich dadurch um eine Minute, während des Spiels wurden insgesamt 31 weitere rote und weiße Bengalische Feuer gezündet.

Ein Polizist verletzt

Hinzu kommen 40.000 Euro Strafe für den Platzsturm, bei dem etwa 2.000 Zuschauer den Rasen betraten und ebenfalls Bengalische Feuer gezündet wurden. Zusätzlich wurden dabei mehrere Personen verletzt, mindestens vier Menschen schwer. Darunter auch ein Polizeibeamter, der im Rahmen einer Auseinandersetzung mit einem Schalker Anhänger verletzt wurde.

Die Gesamtstrafe beträgt somit 93.106 Euro, 31.000 Euro davon darf der Verein jedoch „für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.“ Schalke will gegen das Urteil Einspruch einlegen.

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