Schalke-Idol Klaus Fischer: „Was macht Schalke ohne die Kohle von Tönnies?“ © dpa
Schalke 04

Schalke ohne Tönnies-Kredite: Sorge von Klaus Fischer unbegründet

Nach dem Rücktritt des Aufsichtsrats-Chefs machen sich zahlreiche S04-Fans noch mehr Sorgen um die finanzielle Situation des Klubs. Ein Schalke-Idol sprach ganz offen aus, was viele denken.

Nach dem Rücktritt von Clemens Tönnies sehen einige Schalke-Anhänger neue finanzielle Probleme auf den Verein zukommen. „Was macht Schalke jetzt ohne die Kohle von Tönnies?“, fragte S04-Idol Klaus Fischer (t-online.de.).

Diese Sorge kommt nicht von ungefähr– schließlich galt Tönnies lange als einer der größten Darlehensgeber des Vereins. „Clemens Tönnies hat bei Schalke 04 keinerlei Kredite laufen“, teilte der FC Schalke 04 den Ruhr Nachrichten nun mit. Die Furcht, Tönnies könne auch wegen der schwierigen Lage in seinem Unternehmen vorzeitig Geld aus dem Verein zurückziehen müssen, ist demnach unbegründet.

Gute Signale von Gazprom

Auch von Sponsoren-Seite sind offenbar keine gravierenden Einbrüche zu befürchten – das erklärte Marketingvorstand Alexander Jobst. Die S04-Sponsoren würden fest an Schalkes Seite stehen. Auch Hauptsponsor Gazprom habe positive Signale gesendet – Tönnies hatte den Deal mit Gazprom eingefädelt und unterhält exzellente Kontakte dorthin. Der Vertrag läuft bis 2022.

Aber trotz der Tönnies-Entwarnung und der treuen Sponsoren wird Schalke den angekündigten Sparkurs eisern durchhalten müssen. Alleine schon, weil 2021 und 2023 die Rückzahlung von zwei Anleihen ansteht. Gesamthöhe: Ca. 50 Millionen Euro.

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