Muss um seinen Stammplatz kämpfen: Bastian Oczipka (r.). © dpa
Schalke 04

Schalker Dauerbrenner: Warum Bastian Oczipka am 12. Januar feiert

Am 12. Januar wird beim FC Schalke 04 nach einem trainingsfreien Tag wieder trainiert. Ein Spieler hat Grund zum Feiern. Bastian Oczipka wird 32 Jahre alt.

Noch zweieinhalb Jahre läuft sein Vertrag beim FC Schalke 04. Seit er 2017 zu den Königsblauen wechselte, war er eine verlässliche Größe. Alle Konkurrenten, die Schalke für seine Position verpflichtete, schafften es nicht, den gebürtigen Bergisch-Gladbacher aus der Stammelf zu verdrängen.

Dies könnte sich nun ändern. Seit Sead Kolasinac zum FC Schalke 04 zurückgekehrt ist, hat Oczipka so starke Konkurrenz wie noch nie. Denn auf der linken Verteidigerposition spielt „Seo“ am liebsten. Und dies bekam Oczipka gleich zu spüren. Im Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim musste er auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Starker Konkurrent auf der linken Abwehrseite

Kolasinac spielte auf seiner Position und überzeugte sofort mit einer starken Leistung. Dies muss Oczipka noch nicht beunruhigen, denn Trainer Christian Gross ließ durchblicken, dass er sich Kolasinac auch im defensiven Mittelfeld vorstellen könnte.

Trotzdem wird das Geburtstagskind in Zukunft kämpfen müssen, um auf seine Einsätze zu kommen. Denn wie die gesamte Schalker Mannschaft, so konnte auch Oczipka in den vergangenen Wochen und Monaten alles andere als überzeugen.

Fehlende Schnelligkeit

Dem Routinier fehlt es immer mehr an der Schnelligkeit. Ein Handicap, dass sich mit zunehmendem Alter auch durch noch so viel Training nicht kaschieren lässt.

Immerhin bewies Oczipka schon gegen Hoffenheim, dass er sich keinesfalls hängen lässt. Den vierten Schalker Treffer durch Amine Harit bereitete der eingewechselte Linksverteidiger gut vor. Abschreiben sollte man Oczipka also noch lange nicht.

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