Die kämpferische Leistung stimmte - spielerisch konnte Schalke aber mit den Bayern nicht mithalten. Vor allem in der Offensive lief nicht viel zusammen. Hier unsere Einzelkritik.

Gelsenkirchen

, 24.08.2019, 20:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alexander Nübel: Überstand seine erste Feuerprobe in der 17. Minute, als er einen Kopfball von Lewandowski aus nächster Nähe abwehren konnte. Beim Elfmeter des Polen drei Minuten später war er chancenlos – genauso wie bei dessen Freistoß in der 50. Minute. Note 3

Jonjoe Kenny: Hatte seinen Gegenspieler Coman 20 Minuten lang gut im Griff – dann verursachte er den Foulelfmeter, der zum 0:1 führte. Zeigte aber ansonsten einen recht gute Partie, war giftig und nicklig. Note 4

Alex Nübel chancenlos, Benito Raman mit schwacher Leistung

Kämpferisch stark: Jonjoe Kenny. © imago

Benjamin Stambouli: Es war nicht das allerbeste Spiel des Vizekapitäns: Er leistete sich einige Unaufmerksamkeiten, die aber erst einmal folgenlos blieben. Nach der Einwechslung von Salif Sané wechselte er nach einer knappen Stunde ins defensive Mittelfeld. Note 4

Matija Nastasic: Der Rückkehrer in die serbische Nationalmannschaft präsentierte sich als der stabilere der beiden Innenverteidiger – wenn ein Ball in seine Richtung kam, hatte er ihn meist sicher. Vergab in der 64. Minute eine gute Chance, als er über das Tor köpfte. Note 3,5

Bastian Oczipka: Die meisten Angriffe der Bayern liefen über seine Abwehrseite: Daher war er meist in der Defensive gebunden und konnte sich kaum in den Angriff einschalten. Note 4,5


Weston McKennie: Begann etwas nervös, fing sich aber im Laufe der ersten Halbzeit. Zusammen mit Omar Mascarell zeigte er im defensiven Mittelfeld auf der Doppelsechs eine solide Leistung. Note 4

Omar Mascarell: Gab in der 29. Minute den ersten Torschuss für Schalke ab – aus der zweiten Reihe. Bot ebenso wie McKennie eine solide Partie, in der 59. Minute wurde er ausgewechselt. Note 3,5

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Daniel Caligiuri: Spielte wie schon in Mönchengladbach auf dem rechten offensiven Flügel – in der vergangenen Saison hatte er noch einen etwas defensiveren Part übernommen. Bekam aber gegen die Bayern-Abwehr kaum einen Stich. Note 4

Alex Nübel chancenlos, Benito Raman mit schwacher Leistung

Konnte kaum Impulse setzen: Amine Harit, hier im Zweikampf mit Bayerns Neuzugang Coutinho. © imago

Amine Harit: Schalkes nomineller Kreativspieler blieb unter seinen Möglichkeiten: Ihm gelang wenig nach vorne. Beispielhaft sein Abschluss in der 42. Minute, als er aus der zweiten Reihe weit neben das Tor zielte – da wäre mehr drin gewesen. Note 4

Benito Raman: Der Neuzugang zeigte auch im zweiten Bundesligaspiel noch nicht, warum er aus Düsseldorf geholt wurde: Er lieferte sich viele Abspielfehler und Fehlpässe, kurz vor der Halbzeit hätte ein leichtfertiger Ballverlust beinahe zum 0:2 geführt. In der 51. Minute wurde er für Ahmed Kutucu ausgewechselt. Note 5

Alex Nübel chancenlos, Benito Raman mit schwacher Leistung

Glücklose Partie: Schalkes Neuzugang Benito Raman. © imago

Guido Burgstaller: Er lief und arbeitete viel – gegen Bayerns Innenverteidiger kam er aber überhaupt nicht zum Zug. In der zweiten Halbzeit fiel er vor allem durch ständiges Reklamieren auf. Seine beste Szene war ein halbwegs gefährlicher Kopfball aufs Tor in der 74. Minute – bezeichnend, dass er in der 83. Minute den Pfosten traf, als er frei aufs Tor zulief. Es wäre ohnehin Abseits gewesen. Note 5

Ahmed Kutucu: Kam in der 51. Minute für Benito Raman – und deutete schon in der 59. Minute mit einem schönen Solo an, dass er sich mit der Niederlage nicht abfinden wollte. Seine Einwechslung brachte noch einmal Hoffnung – bis Lewandowski die mit seinem dritten Tor zunichte machte. Note 3

Salif Sané: Kam in der 59. Minute für Omar Mascarell in die Partie. Ließ sich in der 75. Minute von Lewandowski düpieren, der seinen Dreierpack schnürte – da sah er nicht gut aus. Note 5

Levent Mercan: Kam in der 85. Minute für Harit, ohne Note

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