Benedikt Höwedes soll Schalke weiter anführen

Schweinsteiger kein Thema

Viele Fans haben diese Reise schon längst gebucht: Wenn der FC Schalke 04 ab Montag für eine Woche im österreichischen Mittersill seine Zelte aufschlägt, werden zahlreiche königsblaue Anhänger dabei sein. Und sie hoffen natürlich, dort auch neue Spieler zu Gesicht zu bekommen.

GELSENKIRCHEN

30.07.2016, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Benedikt Höwedes soll Schalke weiter anführen

Benedikt Höwedes (l.) soll auch in Zukunft als Kapitän auf Schalke vorangehen.

Doch bis Freitagabend wurden noch keine Entscheidungen verkündet, weder was Abgänge noch was Zugänge betrifft. Leroy Sané war zwar am Freitag nicht auf dem Platz zu sehen, aber er absolvierte im Medicos seine Leistungstests und war nicht bei Manchester City, das nach wie vor heftig um ihn wirbt. Trainer Pep Guardiola bekräftigte noch einmal: „Wir wollen Leroy haben.“ Doch noch läuft der Transferpoker.

"Schweini" zu Schalke?

Derweil wurde die Gerüchteküche in Sachen Schalke mit der Personalie Bastian Schweinsteiger befeuert, weil der 31-Jährige bei Manchester United unter José Mourinho keine Zukunft mehr haben soll. „Schweini“ zu Schalke? Im Profi-Fußball ist zwar nichts unmöglich, aber es gehört schon eine Menge Fantasie dazu, sich den Urbayer im Schalke-Trikot vorzustellen. Nach Informationen dieser Redaktion ist nichts an diesen Gerüchten dran.

Fakt ist dagegen, dass Ralf Fährmann als Nummer eins im Schalker Tor in die Saison geht. Der Schlussmann ist froh, dass nach intensiven Trainingsbelastungen jetzt die Feinarbeit beginnt. „Wir werden in Österreich sicherlich noch mehr an taktischen Dingen arbeiten“, sagt der 27-Jährige.

Gutes Betriebsklima

Unter Trainer Markus Weinzierl stellt der Torhüter neue taktische Ansätze und ein gutes Betriebsklima fest. „Es gibt keinen Grund für schlechte Stimmung“, erklärt Schalkes Nummer eins. Fährmann geht davon aus, dass der Schalker Kapitän auch in der neuen Saison Benedikt Höwedes heißt.

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Der Weltmeister von 2014 trägt seit 2011 die Binde und hat sich längst zu einer absoluten Führungsfigur entwickelt. Sollte er seinen Vertrag, der bis 2020 läuft, erfüllen, hätte der 28-jährige 19 Jahre für die Königsblauen im Jugend- und Seniorenbereich gespielt. Der ewige Höwedes wäre eine Ausnahme in der immer schnelllebigeren Fußballwelt.

Verhandlungsgeschick und Geduld gefragt

Wie der Mannschaftsrat aussieht, darüber wird erst entschieden, wenn die Kaderplanungen abgeschlossen sind. Wann das sein wird, bleibt offen. Der Wunsch von Manager Christian Heidel, bis zum Trainingslager den Kader komplett zu haben, dürfte schwierig umzusetzen sein. Heidels Verhandlungsgeschick und die nötige Geduld sind mehr denn je gefragt.

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