Beim 0:2 in Hoffenheim präsentierten sich die Schalker eigentlich gut - vergaßen aber das Toreschießen. Das sollte sich rächen. Hier unsere Einzelkritik.

Hoffenheim

, 20.10.2019, 21:08 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alexander Nübel: Lange musste man sich Sorgen machen, ob sich der Keeper in Hoffenheim nicht erkältet: So wenig war er gefordert. Dann kam die 71. Minute. Zunächst reagierte Nübel noch stark gegen Bebou, gegen den Schuss von Kramaric war er dann chancenlos. Auch das 0:2 hätte er nicht verhindern können. Note 3,0

Jonjoe Kenny: Die Leihgabe von Everton ist in dieser Form aus der Startelf kaum wegzudenken. Er interpretierte seine Außenverteidigerrolle gewohnt offensiv, zeigte sich dabei sehr ballsicher und machte punktgenauen Diagonalpässen auf sich aufmerksam. Note 2,5

Burgstaller wartet weiter auf sein Tor, Nübel chancenlos

Unaufgeregte Partie von Benjamin Stambouli. © picture alliance/dpa

Benjamin Stambouli: Er zeigte in Hoffenheim eine unauffällige, aber auch unaufgeregte und nahezu fehlerfreie Partie – leider nur bis zur 85. Minute. Am 0:1 war er noch schuldlos, das 0:2 geht klar auf seine Kappe. Note 3,0

Salif Sané: Nach einem kleinen, aber folgenlosen Wackler kurz nach Anpfiff blieb auch er souverän und ließ sich auch durch viele Fouls nicht aus der Ruhe bringen. Beim 0:1 war Sané allerdings mit in der „Verlosung“. Note 3,0

Bastian Oczipka: Bisweilen leistete sich der Linksverteidiger kleine Flüchtigkeitsfehler und technische Mängel, die aber weitgehend folgenlos blieben. Dafür spulte er auf der linken Seite ein großes Laufpensum ab. In der zweiten Halbzeit ließ er nach und leistete sich immer mehr Fehlpässe. Note 4,0

Omar Mascarell: Er lief in Hoffenheim als einziger „Sechser“ vor der Viererkette auf, bei eigenem Ball ließ er sich in die Innenverteidigung zurückfallen. Auch er erledigte seinen Job unauffällig, aber gut – wie er allerdings in der 56. Minute gegen Skov den Ball abgrätschte, war sehenswert. Allerdings: Das 0:1 geht mit auf seiner Kappe. Note 3,5

Burgstaller wartet weiter auf sein Tor, Nübel chancenlos

Sechser vor der Abwehr: Omar Mascarell. © imago images/Jan Huebner

Daniel Caligiuri: Setzte in der 3. Minute ein erstes Ausrufezeichen, als er einen Freistoß aus 25 Metern ans Lattenkreuz hämmerte, auch sonst hatte er viele gute Aktionen und zeigte sich gegenüber dem Köln-Spiel verbessert. In der 78. Minute ging er für Kutucu vom Platz. Note 3,5

Amine Harit: Der kleine Marokkaner wirbelte wie immer viel, war quirlig und holte sich die Bälle zur Not auch in der eigenen Hälfte. Von den Hoffenheimern war er oft nur durch Fouls zu bremsen – etwas Zählbares sprang allerdings nicht heraus. Fiel in der zweiten Halbzeit allerdings ab. Note 3,0

Alessandro Schöpf: Weil Suat Serdar angeschlagen war, feierte er seinen ersten Startelfeinsatz seit dem 25. Januar – damals wurde er bei Hertha BSC böse gefoult. Schaltete sich immer wieder in die Angriffsbemühungen und hatte in der 25. Minute eine gute Kopfballchance, hätte auch in der 31. Minute das 1:0 erzielen können. Note 3,0

Guido Burgstaller: Er wartet immer noch auf seinen ersten Saisontreffer – das letzte Pflichtspieltor erzielte er am 11. Mai in Leverkusen. Das heißt aber nicht, dass er keine Torgefahr ausstrahlte, er arbeitete gewohnt viel. Leider ohne Erfolg. Note 3,0

Rabbi Matondo: Er rückte für Mark Uth in die Startelf – Trainer David Wagner hatte sicherlich auf eine ähnlich gute Leistung wie in Leipzig gehofft. Ganz so stark war er dieses Mal nicht, auch, wenn er durchaus gute Ansätze hatte. In der 57. Minute musste er für Mark Uth vom Platz. Note 3,5

Burgstaller wartet weiter auf sein Tor, Nübel chancenlos

Nicht so stark wie in Leipzig: Rabbi Matondo. © imago images/Hartenfelser


Mark Uth: Kam in der 57. Minute für Rabbi Matondo Note 4,0

Ahmed Kutucu: Kam in der 78. Minute für Daniel Caligiuri, ohne Note

Ozan Kabak: Kam in der 87. Minute für Kenny, ohne Note

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