Der 1. Juli gilt als Meilenstein der Schalker Vereinsgeschichte

Schalke 04

Am 1. Juli nehmen die Profis des FC Schalke 04 nicht nur wieder das Training auf, sondern dieses Datum hat auch noch in anderer Hinsicht eine besondere Bedeutung für den Verein.

Gelsenkirchen

, 03.06.2019, 17:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der 1. Juli gilt als Meilenstein der Schalker Vereinsgeschichte

Die Veltins-Arena ist seit 18 Jahren das Wohnzimmer des FC Schalke 04. © dpa

Die Königsblauen haben dann die letzte Rate - ca. acht Millionen Euro - für den Bau der Veltins-Arena überwiesen. Mit insgesamt 191 Millionen Euro Baukosten hat der Klub die bisher größte Investition seiner Geschichte gestemmt. Alle Bankverbindlichkeiten wurde damit seit Eröffnung der Arena im Jahr 2001 planmäßig zurückgeführt, der Kredit von 123 Millionen Euro getilgt.

Rein rechtlich gesehen gehört das Stadion dann ohne Abstriche dem FC Schalke 04, wirtschaftlich hält der Verein hingegen 80,27 Prozent an der Stadion-Betreiber Gesellschaft. Denn die Stadt Gelsenkirchen hat immer noch eine stille Beteiligung in Höhe von zehn Millionen Euro, außerdem halten die Stadtwerke Gelsenkirchen einen großen Anteil.

Peter Peters am Klavier

Schalke plant nach Abschluss der beiden Bauabschnitte auf dem Berger Feld die Anteile zurückzuerwerben. Rund 95 Millionen werden auf dem Vereinsgelände in die Infrastruktur investiert. Hier werden am Ende unter anderem für die Schalker Mannschaften neun Fußball-Plätze zur Verfügung stehen. Plus ein Platz für Geheimtraining hinter dem neuen Hauptgebäude, der nicht einsehbar sein wird.

„Wir schaffen damit neue Werte und bleiben unserer Philosophie treu. Damit legen wir den Grundstein für die erfolgreiche Weiterentwicklung in den nächsten 15 Jahren“, erklärte Finanzvorstand Peter Peters kürzlich auf der Bilanzpressekonferenz des Vereins.

Zahlreiche Projekte realisiert

Den Bau der Arena bewertete Peters im „Kreisel“ als „Meilenstein für die gesamte Anziehungskraft des FC Schalke 04“. Mit der Eröffnungsfeier verbindet der Schalker Finanzvorstand eine besondere Erinnerung, denn beim großen Finale saß Peters allein am Klavier und stimmte „Zeig mir den Platz in der Kurve“ an.

Damit die Veltins-Arena ihr Top-Niveau behaupten kann, wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte realisiert. Dem Austausch des Video-Würfels (2016) folgten der Bau einer neuen Beschallungsanlage (2017) und des neuen LED-Flutlichts (2018). Auch die Dachmembranen sind bis zum Sommer diesen Jahres einmal komplett ausgetauscht worden. Und auch das „Schiebedach“ im Innenraum wurde in der vergangenen Saison erneuert.

Profis sind besonders gefordert

Bei aller Freude über diese positiven Entwicklungen ist das Bundesligateam in der kommenden Saison besonders gefordert. Denn was bringt eine gute Infrastruktur, wenn die sportlichen Ergebnisse damit nicht Schritt halten können? Insofern ist die nächste Spielzeit für Schalke ganz besonders wichtig.

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