Diese Platzierungen sind für Schalke noch möglich

S04 rechnet und hofft

Längst hat auf Schalke die Rechnerei begonnen: Was wäre wenn? Im Schneckenrennen um einen internationalen Startplatz gibt es für die Königsblauen drei Spieltage vor dem Saisonende noch eine Menge Optionen. Ein Überblick, was noch möglich ist und welche Bedeutung die Plätze zwischen drei und acht haben.

GELSENKIRCHEN

26.04.2016, 05:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
Diese Platzierungen sind für Schalke noch möglich

André Breitenreiter muss den FC Schalke 04 verlassen.

Platz drei: Nach der 2:3-Heimpleite gegen Bayer Leverkusen ist die Chance, sich direkt für die Champions League zu qualifizieren nur noch höchst theoretischer Natur. Leverkusen hat neun Punkte Vorsprung und das wesentlich bessere Torverhältnis. „Leverkusen ist weg, das können wir abhaken“, hat Schalke-Manager Horst Heldt den Glaube an ein Fußball-Wunder längst verloren.

Platz vier: Dieser Rang berechtigt ebenfalls zur Teilnahme an der Königsklasse, jedoch muss zuvor eine Playoff-Runde (16./17. und 23./24. August) erfolgreich bestritten werden. Gelingt das nicht, spielt der Verlierer in der Europa League. Der Tabellenvierte Hertha BSC hat bereits vier Zähler Vorsprung auf die Königsblauen. Schalke hat es also nicht in der eigenen Hand, Rang vier zu erreichen.

Jetzt lesen

Platz fünf und sechs: Diese Ränge sind gleichbedeutend mit der direkten Qualifikation für die Europa League. Schalke ist aktuell drei Punkte von Platz fünf (Mönchengladbach) entfernt und punktgleich mit dem Sechsten Mainz 05.

Platz sieben: Bleibt Schalke wie momentan Siebter, müssen die Blau-Weißen noch eine Qualifikationsrunde bestreiten, um den Europa League Platz sicher zu haben. Im Fall einer Niederlage wäre die Europacup-Teilnahme futsch.

Jetzt lesen

Platz acht: Das wäre der  Super-GAU für Schalke, denn damit wären die Königsblauen erstmals seit 2011 nicht international vertreten. Bei fünf Punkten Vorsprung auf den 1. FC Köln und Aufsteiger FC Ingolstadt sollte Schalke jedoch in der Lage sein, dies zu verhindern.

 

Die Unterschiede zwischen Champions League oder Europa League Teilnahme sind weiterhin beträchtlich, vor allem in finanzieller Hinsicht. Allein die Teilnahme an der Königsklasse bringt mindestens fixe Einnahmen von 20 Millionen Euro. Damit hätte der neue Schalke-Manager Christian Heidel einen viel größeren finanziellen Spielraum, als wenn Schalke sich für die Europa League qualifizieren würde.

Auch auf dem Transfermarkt ist es leichter, gute Spieler für sich zu gewinnen, wenn man Champions-League-Teilnehmer ist. Doch der Glaube daran, dass Schalke Platz vier noch erreichen kann, schwindet immer mehr. Zu oft fehlte es der Breitenreiter-Elf in dieser Saison an Konstanz, zu oft schwächelten vermeintliche Leistungsträger.

Lesen Sie jetzt